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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

I
Analyse  des  Mineralwassers  zu  Mödling.  529
3.  Die  Schwefelsäure  verbinden  wir  zuerst  mit  Kalk  und
Magnesia,  den  Rest  der  Schwefelsäure  aber  mit  Natron:
a)  Im  gekochten  Wasser  sind  enthalten  0,2691  Kalk,  dieser
bindet  0,3844  Schwefelsäure  zu  0,6535  schwefelsaurem
Kalk.
b)  Im  gekochten  Wasser  sind  enthalten  1,0465  Magnesia,  diese
bindet  2,0222  Schwefelsäure  zu  3,0687  schwefelsaurer  Magnesia. ­

c)  Totalmenge  der  Schwefelsäure  ....  2,7457
Davon  sind  gebunden  an
Kalk  .  .  .  .  =  0,3844
Magnesia  .  .  .  =  2,0222
zusammen  2,4066
Rest  _  "  0,3391
Dieser  Rest  bindet  0,2645  Natron  zu  0,6036  schwefelsaurem ­
  Natron.
4.  Alles  übrige  Natron  ist  offenbar  an  Chlor  gebunden.

Totalmenge  des  Natrons  0,3255
Davon  ist  gebunden  an
Schwefelsäure  0,2645

Rest  0,0610
Diesem  Reste  entsprechen  0,0454  Natrium,  welches  0,0692
Chlor  zu  0,1146  Chlornatrium  bindet.
Resultat  der  Analyse.
10.000  Theile  des  Wassers  enthalten:

Kohlensäuren  Kalk  .  .  .  —  2,6005
Kohlensaures  Eisenoxydul  .  =  0,0585
Kohlensäure  Magnesia  .  .  =  0,0294
|  Kieselerde  =  0,0940
Schwefelsäure  Magnesia  =  3,0687
Schwefelsaures  Natron  .  .  =  0,6036
Schwefelsäuren  Kalk  .  .  =  0,6535
Chlornatrium  =0,1146
Glühverlust  =  0,8270
Summe  .  .  =  8,0498
Sitzb.  <1.  mathem.-natunv.  CI.  I.  Bd.  34

4
            
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