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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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A.  Sch  rotier.

G.  Totalmenge  des  Kalkes  =  1,6392
Totalmenge  der  Magnesia  =  1,0803
7.  Kalk,  Magnesia  und  Eisen  aus  dem  beim  Kochen  entstandenen
Niederschlage:
a)  Kalk  .  .  .  =  1,4363
b)  Magnesia  .  =  0,0277
c)  Eisenoxydul.  =  0,0360
aus  dem  gekochten  und  filtrirten  Wasser:
a)  Kalk  .  .  .  =  0,2691
&)  Magnesia  .  =  1,0463
8.  Totalmenge  der  fixen  Bestandtheile  bei  100°  C.  getrocknet
=  8,1198,  welche  heim  schwachen  Glühen  0,8270  verlieren,
wobei  kein  Entweichen  von  Salzsäure  stattfindet.
Note.  Auf  die  übrigen  Bestandtheile,  als  Thonerde,  Phosphorsäure  und
organische  Materien,  die  in  höchst  geringen  Mengen  im  Mineralwasser ­
  vorhanden  sind,  wurde  keine  Rücksicht  genommen.  (Die
Salze  selbst  wurden  als  wasserfreie  berechnet.)
Aus  diesen  Daten  lässt  sich  die  Analyse  folgendermassen
berechnen:
1.  Von  den  beim  Kochen  niedergefallenen  Salzen  hat  man  anzunehmen, ­
  dass  sie  als  Carbonate  vorhanden  und  durch  freie  Kohlensäure ­
  gelöst  waren.
«)  1,4363  Kalk  entsprechen  2,6003  kohlensaurem  Kalke,  welcher ­
  enthält  1,1442  Kohlensäure.
b)  0,0277  Magnesia  entsprechen  0,0371  kohlensaurer  Magnesia,
welche  enthält  0,0294  Kohlensäure.
c)  0,0360  Eisenoxydul  entsprechen  0,0583  kohlensaurem  Eisenoxydul, ­
  welches  enthält  0,0225  Kohlensäure.
2.  Da  die  Totalmenge  der  Kohlensäure  als  auch  die  gebundene
Kohlensäure  bekannt  ist,  so  ergibt  sich  die  Quantität  der  freien  aus
der  Differenz  beider:
Totalmenge  der  Kohlensäure  2,4000
Gebundene  Kohlensäure  an

a)  Kalk
b)  Magnesia  .
c)  Eisenoxydul

1,1442
0,0294
0,0225

zusammen

1,1961

1,2039

bleibt  freie  Kohlensäure
            
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