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gegen die geringen Vortheile, die ihnen die Conscription als Goldwäscher
sichert, worunter die Befreiung vom Militärdienste für sie
die wichtigste ist, der Goldwäscherei sowohl in den Seifen von
Olähpiän, als in den goldreichen Flüssen Siebenbürgens, namentlich
der Äranyos und Maros, obliegen. Dies ist in den Olähpiäner Goldseifen
vorzüglich in nassen Jahren, wenn zugleich Missernten eintreten,
der Fall. So wurde in dem regenreichen Hungerjahre 1816
ausnahmsweise die für die dortige Gegend ungewöhlich grosse Menge
von 1300 Piset oder 24 Mark Goldes gewonnen.
Bei der Reise, die ich im Aufträge der k. k. Hofkammer im
Münz- und Bergwesen zur geognostischen Erforschung Siebenbürgens
unternahm, war es eine der speciellen Aufgaben, die ich mir stellte,
die Goldseifen von Olähpiän, nach der kurz vorher gemachten Entdeckung
der sibirischen, einer genauen Untersuchung zu unterziehen.
Man meinte, es Hessen sich da ähnliche reiche Lagerstätten auffinden.
Ich habe es damals an Ort und Stelle nicht an Bemühungen fehlen,
und auch an Plätzen, die zu jener Zeit nicht im Betrieb standen,
Abbauversuche und Waschproben vornehmen lassen. Das Resultat
war aber überall dasselbe, nämlich: dass die Lagerstätte von Olähpiän
eine sehr arme, von den sibirischen sowohl an Reichthum als auch
in geologischer Beziehung verschiedene sei und dass dem lebhafteren
Betrieb der siebenbtirgischen Goldseife sowohl Wassermangel, als
auch die, Wasserleitungen erschwerende Situation Hindernisse in
den Weg legen.
Zum Schlüsse wollen wir nach den Nachrichten von Erman
in dem Archive für wissenschaftliche Kunde von Russland (Band 2,
Seite 622 u. s. f.) einen kurzen Blick auf die geognostischen Verhältnisse
des Waschgoldes in Sibirien werfen, um diese mit denen
von Olähpiän, die wir nun kennen, vergleichen zu können.
In Sibirien, namentlich am Ural, sind die Schuttlager ebenfalls
nur stellenweise goldhaltig. Eine solche goldhaltige Stelle oder Seife
ist selten über 2000 Fuss lang und 70 Fuss breit, oft aber auch nur
70 Fuss lang und 14 Fuss breit. Man findet gewöhnlich mehrere von
ihnen gruppenweise beisammen.
Die Geburtsorte des Uralischen Schuttgoldes sind dicht an dem
Fundorte zu suchen, und meist durch Zertrümmerung des ehemaligen
Ausgehenden entstanden, da die Gesteinstrümmer immer von Felsen,
die in der Nähe anstehen, stammen. Die Vertheilung des Goldschuttes
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