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D i e s i n g. Foraminifera monostegia.
3. Der innere Bau ist zum Theil bei Amoeba durch Ehrenb
erg ermittelt, und eine Mundöffnung und ein mit blasigen Fortsätzen
versehener Magen nachgewiesen, kein After. Von Fortpflanzungsorganen
ist noch keine deutliche Anschauung, seihst nicht von Eiern
ermittelt.
4. Sie sind Bewohner des süssen und salzigen Wassers, wo
sie meistens zwischen dem Sande leben, nur eine von Valentin
aufgefundene, noch zweifelhafte Art, lebt zwischen den Blutluigelchen
der Bauchschlagader (aorta abdominalis) der Forelle, und wurde
später von Ginge zwischen den Blutkügelchen des Herzens des gemeinen
Frosches aufgefunden. Einige wenige Arten kommen auch
fossil vor.
5. Die Zahl der Gattungen ist auf 7, und jene der Arten auf 40
beschränkt. — Die Mehrzahl der Gattungen ist in Deutschland und
Frankreich beobachtet worden, und während Orbulina universa an
den Küsten des adriatischen Meeres, von Algier, Teneriffa, den
canarischen Inseln, Cuba, Jamaica, St. Thomas, Guadeloup und
Martinique vorkömmt, beschränken sich die lebenden Arten der
Gattung Oolina auf die malouinischen Inseln, Patagonien und
eine von d’Orbigny noch nicht beschriebene Art auf Singapore;
die zwei bis jetzt bekannten fossilen Arten kommen im Tertiär-Becken
von Wien vor.
6. Ist es nun auch erwiesen, dass die Amoebaeen und Arcellineaeen
in die Ordnung der Foraminifera monostegia gebracht werden
müssen, so bleibt dennoch die Stellung der Foraminiferen im
Systeme zweifelhaft. Von den früheren Systematikern wurden sie zu
den Cephalopoden gebracht, und selbst d'Orbigny wies ihnen in
seinem ersten Werke ‘) diese Stelle an, dann erhob er sie zu einer
eigenen Classe, welche er zwischen Radiaten und Mollusken reihte.
— Ehrenberg endlich stellt sie zu seinen Bryozoen.
*) D’Orbigny: Tableau metliod. de la Classe de Cephalopodes. Paris 1826.