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P a r t s c h.
Das tertiäre Hügelland von Olälipiän ist mit Diluvial-Schutt
bedeckt. Diese Bedeckung gewinnt durch den in ihr stattfindenden
Goldseifenbetrieb grösseres Interesse. Sie besteht fast durchgängig
nur aus zwei Gliedern, aus Gerollen (Schotter) und aus Sand, diese
sind aber, wie überall, fast stets mit einander gemengt, und bald dieser
bald jene vorherrschend. Lehm und Mergel machen darin zuweilen
nesterartige Ausscheidungen, bilden aber nur selten schwache
Bänke. Die im Rhein- und Donau-Thale so mächtigen Ablagerungen
des Lösses oder Diluvial-Lehms sind weder bei Olähpiän, noch in
anderen Gegenden Siebenbürgens anzutreffen. Ein glimmeriger
Quarzsand von mittelfeinem Korne ist der Hauptbestandteil des
goldführenden Schuttlandes; in ihm liegen Geschiebe von Haselnussgrösse
bis zu einem Durchmesser von 3 bis 4 Fuss und von
mehreren Centnern an Gewicht. Solche grosse Geschiebe sind jedoch
nicht häufig; die meisten haben Taubenei- oder Faustgrösse. Die
Grösse der Geschiebe ist auch nach den Localitäten verschieden.
Die Gebirgsarten und Mineralien, aus welchen sie bestehen, sind
der Mehrzahl nach und mit Hinweglassung der einzeln vorkommenden
Gesteine folgende: Quarz, Gneiss, Glimmerschiefer, Granit, tertiärer
Sandstein und tertiäres Conglomerat, Hornblendegestein, Kieselschiefer,
Eisenkiesel, Hornstein und Jaspis. Der schwer zerstörbare
Quarz bildet fast die Hälfte des Gerölles. Dies deutet darauf hin,
dass das Gold der hiesigen Seifen ursprünglich in diesem so oft als
Gangmasse auftretenden Gesteine enthalten war. Den Beweis dafür
geben auch die zuweilen vorkommenden grösseren Goldgeschiebe,
die noch Quarz umschliessen und die, wiewohl auch nur selten sich
findenden, mehr oder weniger Gold eingesprengt enthaltenden
Quarzgerölle. Die Gneissgeschiebe machen ungefähr den vierten
Theil der Rollsteine aus. Unter ihnen kommt öfters ein porphyrartiges
Gneissgestein mit feingemengter, beinahe dichter Grundmasse
vor, das jedoch nicht mit dem Grünsteinporphyr, der goldführenden
Felsart anderer siebenbürgischen Gegenden, die im wallachischen
Grenzgebirge mangelt, zu verwechseln ist. Der Glimmerschiefer,
der Granit, der tertiäre Sandstein und die festen tertiären Conglomerate,
die Hornblendegesteine und die oben angeführten unreineren
Abänderungen des Quarzes (Kieselschiefer, Eisenkiesel, Hornstein
und Jaspis) bilden zusammen und ungefähr zu gleichen Theilen
das letzte Viertel der Geschiebe des Olähpiäner Schuttlandes. Wir