Bestimmung der trig. Functionen etc.
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nämlich durch die aus der Tafel I zu entnehmenden Functionen des
Winkels a und durch die gegebene Function des Winkels (a-}-ö)
oder («—6) ausgedrückt werden. Für diese Isolirung der Function
von b dienen, wenn a der nächst kleinere Winkel in ganzen Graden
ist, folgende Formeln:
a) sin b ( : = sin [(« -\- 6) — «] :)
= sin («-\- 6) cos a — sin a. ^/[1~— sin 2 (a -j- 5)]
= cos a . V [i — cos 2 (a-|-ö)]— sin«.cos (a-|-b).
ß) tg b (:—tg [(« + 6) -«] ■) = *"
J j 1 + tg(«-|-&).lga cotg(« + ft) -f tg«.
Nimmt man hingegen für a den nächst grösseren Winkel in
ganzen Graden, so werden für die Isolirung der Function des Ergänzungswinkels
b folgende Formeln angewendet:
st') sin b (: = sin [a — (a—&)]:) =sin a . [1 —sin 2 (a — 6) ] —
cos a. sin(a—b) — sin «.cos («-—&) — cosa[1— cos 2 (a—b)].
ß') tg&(:=tg[a—(a—6)]:)
tg« —tg(a—5)
l+tga.tg(a — b)
cotg («—tO. tg a—1
cotg (a—i) + tg« ’
Der erste Ausdruck in diesen vier Formeln für sin b und tg b
wird, wie auf den ersten Blick zu erkennen, benützt, wenn die gegebene
Function ein Sinus oder eine Tangente, der zweite Ausdruck
hingegen, wenn die gegebene Function ein Cosinus oder eine Cotangente
ist.
Bei der Wahl des Winkels w, nämlich oh derselbe der nächst
grössere oder nächst kleinere in ganzen Graden sein solle, darf mau
aus dem Grunde nicht in Verlegenheit sein, weil auch, wenn auf
eine geringe Vermehrung der Arbeit nicht Bücksicht genommen
wird, immer entweder der nächst grössere, oder aber der nächst
kleinere Winkel in ganzen Graden für a angenommen werden könnte.
Wir wollen den Unterschied der Arbeit, welchen die minder vortheilhafte
Wahl des Winkels a veranlassen kann, wenigstens in Einem
Beispiele durch eine doppelte Bestimmung zeigen.
Es soll der Winkel bestimmt werden, dessen Sinus =
Ü,S5S544443333 ist. — Aus der Tafel I ersehen wir, dass dieser
Sinus zu einem Winkel gehört, welcher zwischen 33° und 34° fällt.