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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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II  er  rman  n.

und  dabei  die  Coefficienten  der  Potenzen  auf  die  einfachste  Gestalt
bringen.  Bezeichnen  wir  die  Bogenlänge  mit  a,  so  sind  die  vier  zu
unseren  Gebrauch  erforderlichen  Formeln  folgende  :

2.  tang  :

s 13 -  z 15  +  ...
6227020800  1307674368000
1  „  2  .  17  „  62  9  1382
3  f  15  +  315  +  2835  +  155925
43688  929569
12162150  +  638512875
o  •  1  .  ,  3  .  5  35  .  „
B.  z  =  sin  z  +  -  sin 3 a  +  7—•  sin j a  +  ——  sin 7 a  +  .  sin  9 a  +
6  40  112  1152
63  .  „  231  .  „  143  .  ,,
25T6  Sml  3  +  13312  8111132  +  1Ö24Ö S111,J2  +  -
=  tgz  —  ^  tg%  1-  \  tgäs  —  1  tg  7 s  +  ^  tg  »a—  i  tg  >'a  +
i_ t g 73 a-^tg»a +  ...

4.  a  =

Soll  die  verlangte  Grösse  (Function  oder  Bogen)  durch  die
Entwickelung  nur  weniger  Glieder  der  entsprechenden  Formel  schon
einen  hohen  Grad  der  Genauigkeit  erreichen,  so  muss  sich  in  den
Werthen  der  auf  einander  folgenden  Glieder  die  Anzahl  der  Nullen
hinter  dem  Decimalzeichen  schnell  vermehren.  In  der  Formel  1.
trägt  hierzu  die  rasche  Werthabnahme  der  Coefficienten  wesentlich
bei,  was  bei  den  übrigen  drei  Formeln  weit  weniger  der  Fall  ist.
Bei  diesen  drei  Formeln  muss  demnach  hauptsächlich  die  schnelle
Werthabnahme  der  angezeigten  Potenzen  in  Betracht  kommen,  daher
a  ein  kleiner  Bogen  oder  Winkel  sein.
Da  ich  bei  meinen  theoretischen  Untersuchungen  oft  in  die
Lage  kam,  die  Schärfe  der  Werthe  für  die  Winkeibis  zur  10.  Decimale
  der  Secunde  auszudehnen,  so  gelangte  ich  durch  mühsame
Erfahrungen,  wobei  ich  mich  verschiedener  Methoden  bediente,
endlich  zur  Überzeugung,  dass  es  im  Allgemeinen  am  vortheilhaftesten
  sei,  jeden  gegebenen  oder  zu  bestimmenden  Winkel  zu
theilen,  nämlich  in  zwei  Winkel,  wovon  der  erste  («)  die  ganzen
Grade,  und  der  andere  (ö)  als  Ergänzungswinkel  die  Minuten  und
Secunden  sammt  ihrem  Decimalbruche  enthält.  Ist  der  Ergänzungswinkel ­
  (b)  grösser  als  30',  so  kann  man  dessen  Complement  auf  1°,
somit  für  (a)  den  nächst  grösseren  Winkel  in  ganzen  Graden  nehmen,
            
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