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T h. W e r t h e i m.
kleine Modiiication glauben wir uns um so eher erlauben zu können,
da dieser berühmte Chemiker seine Formel selbst nur als annähernden
Ausdruck der Zusammensetzung dieses Körpers ansielit.
Zieht man nun diese Formel, nämlich: C te H l2 NO 5 h 1 Äq.
Wasser von der Formel des Narcotins = C 40 // 25 N O l4 ab, so erhält
man den Ausdruck: C 20 H lz O a .
c 46 // 25 n o 14
- C 26 //, , N O e
— Cz0 if\2 O s .
Nimmt man ferner an, dass diese zwei Gruppen im Narcotin
analog wie im Piperin zu einer Art von Salz verbunden sind, dessen
Basis das Cotarnin und dessen Säure die andere Gruppe repräsentiren
würde, und betrachtet man, von dieser Annahme ausgehend, die
Formel des Narcogenin, so entdeckt man sogleich eine überraschend
einfache Beziehung. Addirt man nämlich zur Formel des Narcotins
die Elemente von 1 Äq. Cotarnin + 1 Äq. Wasser, so erhält man
als Summe das Doppelte der Formel des Narcogenins:
C 40 N — 1 Narcotin
+ C 26 H 13 N O a =1 Cotarnin -f- 1 Äq.
= C 72 fl-is N.,0. in = 2 Narcogenin.
Wir glauben nicht, dass man dieses überraschende Zusammentreffen
irgend als zufällig betrachten könne, und stehen nicht an,
daraus folgende Schlüsse zu ziehen:
1. Die Zusammensetzung des Narcotins wird durch folgende
rationelle Formel ausgedrückt:
(C 20 // 13 0 8 ) + (Cotarnin + Äq.),
d. li. Narcotin ist das neutrale Pseudo salz des Cotarnins und
der oben eingeschalteten elektronegativen Gruppe.
2. Das Atomgewicht des Narcogenins muss verdoppelt werden.
Das Narcogenin erhält dadurch folgende rationelle Formel:
(C 2 q //]2 Og') + 2 (Cotarnin *r Äq.),
d. h. das Narcogenin ist das entsprechende basische Pseudosalz.
Aus dem zweiten Schlüsse ergibt sich die unmittelbare Folgerung,
dass auch das Atom des Narcogenin-Platinchlorides verdoppelt
werden muss. Das Atom dieser Verbindung würde dann 2 Äq.
Platinchlorid enthalten. Beim ersten Anblick könnte man hierin eine
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