Über das Piperin.
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Gruppen combinirt denkt, von denen die Eine durch die Formel des
Picolins = C 12 // 7 ZV, die Andere durch den Ausdruck: C 5S H a0 N O i0
repräsentirt wird.
Piperin: C 70 // 37 N a 0„ = C„ // 7 ZV+ C 58 tf 30 IV 0,„
Durch diese Betrachtung würde das Piperin gleichsam zu einer
salzartigen Verbindung und die Einwirkung des Natronkalkes, die
im Obigen ausführlich beschrieben wurde, erhielte folgende Erklärung
:
Durch die Wechselwirkung von 1 Äq. Natronhydrat und 2 Äq.
Piperin wird 1 Äq. des letzteren zersetzt. An die Stelle des ausgeschiedenen
Picolin tritt Natron und die entstandene Natronverbindung
vereinigt sich sofort mit dem 2ten Äq. Piperin zu einer Art
von Doppelverbindung. Das nachfolgende Schema wird diese Vorstellung
verdeutlichen:
(C bS H 30 N O, 0 + Picolin)
Nach dem Versuche:
H 30 ]Y O 10 "t" Ä 0) V
\C ss H so NO i0 + Picolin)-'
und Picolin.
Dieses Doppelsalz, das wir uns unmittelbar nach der Operation
in dem Rückstände der Destillation enthalten denken müssen, wird
sofort durch die oben angeführte Behandlung mit Salzsäure in der
Art zersetzt, dass die Salzsäure sich des darin enthaltenen Natrons
bemächtigt, und eine Art von saurem Salz zurücklässt, in welchem
auf 1 Äq. Picolin 2 Äq. der elektronegativen Gruppe enthalten
sind, d. i. 2 (C 58 H 30 iV ö, 0 ) +. C i2 // 7 N; der empirische Ausdruck
dieser Formel ist: C, 23 H ai ZV 3 O 30 ; er fällt, wie man sieht,
vollkommen mit dem Resultate zusammen, welches die Analyse des
oben beschriebenen Productes geliefert hat. Die wirkliche Darstellung
der von uns vorausgesetzten hypothetischen Doppelverbindung wollte
jedoch nicht gelingen; höchst wahrscheinlich ist das darin enthaltene
Natron so schwach gebunden, dass sie schon durch die Einwirkung
des Wassers eine allmähliche Zersetzung erleidet.
Wir sind weit entfernt zu glauben, dass das Piperin diesen
Versuchen zufolge als ein eigentliches Salz zu betrachten sei, man