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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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P  art  s  cli.

Ur-Felsarten.  Unter  diesen  sind  Gneiss,  Glimmerschiefer  und  Hornblendegestein ­
  die  vorherrschenden.  Sie  werden  von  Granit-  und
Quarzgängen  durchsetzt.  An  mehreren  Orten  ist  ihnen  ein  groboder
  feinkörniger,  manchmal  fast  dichter  Kalkstein  ein-  oder  aufgelagert. ­
  In  grösserer  Entfernung  von  Olähpiän,  wie  am  Vulcan-Passe,
  oberhalb  des  in  die  Wallachei  hinausströmenden  Schyl-Flusses,
  bei  Czod  und  Resinär,  südlich  von  Hermannstadt,  treten
auch  massige  oder  Eruptivgesteine,  Serpentin  und  Gabhro  auf.
Übrigens  ist  diese  menschenleere,  nur  den  Sommer  über  von  zahlreichen ­
  Alpenwirthschaften  bedeckte  waldige  Gebirgskette,  die  am
Durchbruche  des  Schyl-Flusses  zu  hohen,  von  Gemsen  bewohnten
Felsenkegeln  aufsteigt,  sowohl  in  geologischer  als  geographischer
Beziehung  fast  noch  unbekannt.
Das  Hügelland,  das  sich  nördlich  an  dieses  Gebirge  in  der
Olähpiäner  Gegend  anlegt,  ist  ziemlich  hoch,  und  von  den  nach
Norden  allmählich  an  Höhe  abnehmenden  Bergen  am  Rande  der
wallachisch-siebenbürgischen  Gebirgskette  im  Äussern  und  der  Physiognomie ­
  nach  nicht  scharf  getrennt.  Es  dehnt  sich  nördlich  bis
an  die  Marosch  aus,  und  ist  da  durch  eine  mässig  breite  Thal-Ebene
von  dem  jenseitigen  Rinnenlande  getrennt,  das  wir  von  der  Retrachtung.
  ausschliessen  müssen.  Die  geologische  Beschaffenheit  dieses
Hügellandes  südlich  von  der  Marosch,  oder,  da  wir  uns  beschränken ­
  müssen,  des  Hügellandes  zwischen  Mühlenbach  und  dem  Rande
der  wallachisch-siebenbürgischen  Gebirgskette  in  den  Umgebungen
von  Olähpiän,  Rekite,  Szäszcsor,  Sebeshely  u.  s.  w.  ist  eine  von
dem  Felsbaue  dieses  Gebirges  gänzlich  verschiedene.  Die  Bildung
dieser  Hügel  fällt  in  die  Perioden  der  Tertiär-  und  Diluvial-Zeit.
Der  Hauptmasse  nach  bestehen  sie  aus  miteinander  alternirenden
Schichten  von  quarzigem  weissen  und  gelben  Sandstein,  von  verschiedenfarbigem ­
  Quarzsand,  von  Thon  und  Mergel.  Die  zwei  letzteren  Gesteine ­
  sind  meist  von  blaulichgrauen  und  röthlichen  Farben-Nuancen.
Auch  Bänke  von  Conglomeraten  und  Breccien  treten  hie  und  da  dazwischen ­
  in  untereinander  abwechselnden  Schichten.  Alle  diese  Gebilde
verleihen  der  Gegend,  dort  wo  sie  entblösst  sind  oder  wo  die  Bodenkrumme ­
  die  Unterlage  verräth,  eine  sonderbare  nicht  gewöhnliche
bunte  Färbung.  Hie  und  da  finden  sich  in  diesen  Schichten  Braunkohlen, ­
  meist  in  einzelnen  Stamm-  oder  Aststücken,  wohl  nur  selten  in
Flötzen.  Das  ganze  Gebilde  wird  den  unteren  Tertiärschichten
            
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