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P art s cli.
Ur-Felsarten. Unter diesen sind Gneiss, Glimmerschiefer und Hornblendegestein
die vorherrschenden. Sie werden von Granit- und
Quarzgängen durchsetzt. An mehreren Orten ist ihnen ein groboder
feinkörniger, manchmal fast dichter Kalkstein ein- oder aufgelagert.
In grösserer Entfernung von Olähpiän, wie am Vulcan-Passe,
oberhalb des in die Wallachei hinausströmenden Schyl-Flusses,
bei Czod und Resinär, südlich von Hermannstadt, treten
auch massige oder Eruptivgesteine, Serpentin und Gabhro auf.
Übrigens ist diese menschenleere, nur den Sommer über von zahlreichen
Alpenwirthschaften bedeckte waldige Gebirgskette, die am
Durchbruche des Schyl-Flusses zu hohen, von Gemsen bewohnten
Felsenkegeln aufsteigt, sowohl in geologischer als geographischer
Beziehung fast noch unbekannt.
Das Hügelland, das sich nördlich an dieses Gebirge in der
Olähpiäner Gegend anlegt, ist ziemlich hoch, und von den nach
Norden allmählich an Höhe abnehmenden Bergen am Rande der
wallachisch-siebenbürgischen Gebirgskette im Äussern und der Physiognomie
nach nicht scharf getrennt. Es dehnt sich nördlich bis
an die Marosch aus, und ist da durch eine mässig breite Thal-Ebene
von dem jenseitigen Rinnenlande getrennt, das wir von der Retrachtung.
ausschliessen müssen. Die geologische Beschaffenheit dieses
Hügellandes südlich von der Marosch, oder, da wir uns beschränken
müssen, des Hügellandes zwischen Mühlenbach und dem Rande
der wallachisch-siebenbürgischen Gebirgskette in den Umgebungen
von Olähpiän, Rekite, Szäszcsor, Sebeshely u. s. w. ist eine von
dem Felsbaue dieses Gebirges gänzlich verschiedene. Die Bildung
dieser Hügel fällt in die Perioden der Tertiär- und Diluvial-Zeit.
Der Hauptmasse nach bestehen sie aus miteinander alternirenden
Schichten von quarzigem weissen und gelben Sandstein, von verschiedenfarbigem
Quarzsand, von Thon und Mergel. Die zwei letzteren Gesteine
sind meist von blaulichgrauen und röthlichen Farben-Nuancen.
Auch Bänke von Conglomeraten und Breccien treten hie und da dazwischen
in untereinander abwechselnden Schichten. Alle diese Gebilde
verleihen der Gegend, dort wo sie entblösst sind oder wo die Bodenkrumme
die Unterlage verräth, eine sonderbare nicht gewöhnliche
bunte Färbung. Hie und da finden sich in diesen Schichten Braunkohlen,
meist in einzelnen Stamm- oder Aststücken, wohl nur selten in
Flötzen. Das ganze Gebilde wird den unteren Tertiärschichten