Über den Glanz der Körper.
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zu haben, da sie sich doch im Ganzen vollständig den Erscheinungen
der vorhergehenden anschliessen.
Bei dem vollkommenen Metallglanze ist das Licht zum Tlieil
in der Einfallsebene, zum Tlieil senkrecht darauf polarisirt, lind geht
daher tlieils in das obere, theils in das untere Bild der dichroskopischen
Loupe. Brewster hat folgende Reihenfolge in der Intensität
bekannt gemacht 1 ), vom grössten bis zum geringsten Intensitäts-Unterschiede
in der Polarisation:
Bleiglanz
Blei
Grauer Speiskobalt
Arsenikkies
Schwefelkies
Antimon
Stahl
Zink
Spiegelmetall
Platin
Wismuth
Mercur
Kupfer
Bronze
Zinngraupen
Bijouteriegold
Reines Gold
Gewöhnliches Silber
Reines Silber
Zinn (Weissblech) Totale Reflexion v. Glas.
Der Unterschied der beiden Bilder ist beim Bleiglanz sehr
bedeutend, das untere ein metallisches Blau. Überhaupt erscheint
im unteren Bilde die eigentliche Farbe deutlicher, aber der ursprüngliche
Eindruck besteht ohne Zweifel aus den vier folgenden
Elementen:
1. Dem in der Einfallsebene polarisirten Lichte.
2. Dem senkrecht auf dieselbe polarisirten Anthcile des zurückgeworfenen
Lichtes.
3. Einem Antheile, der bei kleinen oder grossen Einfallswinkeln
unverändert bleibt.
4. Dem allseitig polarisirten oder ordinären Lichte, welches die
eigentliche Farbe gibt.
Es ist hier nicht meine Absicht, weiter in die Natur der Veranlassung
zu den Verschiedenheiten einzugehen. Aber die Erscheinung
der Verschiedenheiten des Glanzes seihst findet sich durch eine
aus zahlreichen Gliedern bestehende Reihe begründet, in welcher ein
Körper vor dem andern die Eigenschaft besitzt, mehr oder weniger
Licht in dem unter 2. erwähnten Antheile zurückzuwerfen. Beim
*) Populäres, vollständiges Handbuch der Optik. Übersetzt von Pr. J. Hartmann.
II. Ud., S. 21.
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