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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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Fenzl.  Antrag;  etc.

von  jenen,  die  für  immer  dem  Verfasser  eine  glanzende  Stellung  unter
den  Vorkämpfern  derselben  sichern,  und  das  Land,  auf  das  sie  sich
beziehen,  zu  einem  elassischen  Boden  in  ihrer  Geschichte  machen.
Die  Wissenschaft  vor  Allem  andern  ist  berufen,  die  Männer  derselben
aus  allen  Ländern  und  Völkern  zu  verbinden.  Sie  ist  es,  die,  treu  gepflegt, ­
  gewiss  am  sichersten  den  Geist  der  Eintracht  und  Brüderlichkeit ­
  vorbereitet,  der  auf  so  vielen  Wegen  gesucht,  aber  leider  nicht
immer  gefunden  worden  ist.
Ich  bitte  die  hochverehrte  Classe  dem  folgenden  Anträge  einen
freundlichen  Beschluss  angedeihen  lassen  zu  wollen:
„Die  mathematisch-naturwissenschaftliche  Classe  der  kaiserlichen ­
  Akademie  der  Wissenschaften  bewilligt  dem  wirklichen  Mitgliede
  Wilhelm  Haidinger,  zur  Herausgabe  des  ersten  Bandes  von
Herrn  Joachim  Barr  and  c’s  Werk  über  das  silurische  Gebirgssystem
von  Böhmen,  die  Summe  von  1500  fl.  Conv.-Münze.”
Die  Classe  genehmigt  diesen  Antrag,  und  beschliesst,  sich  bei
der  Gesammtakademie  für  die  Bewilligung  des  genannten  Betrages
zu  verwenden,  welche  auch  ertheilt  worden  ist.

Herr  Custos  Dr.  Fenzl  stellt  den  Antrag  auf  eine  Geldunterstützung, ­
  im  Betrage  von  400  fl.,  für  den  aus  Mexiko  auf  der  Bückreise
  nach  Wien  begriffenen  naturhistorischen  Sammler  Herrn  Karl
Heller,  in  Anerkennung  seines  Eifers  und  seiner  Beharrlichkeit,  die
er  während  seines  dritthalhjährigen  Aufenthaltes  in  jenem  Lande,  unter
den  ungünstigsten  Verhältnissen,  im  Einsammeln  naturhistorischer
Gegenstände  bethätigt.
Nachdem  der  Antragsteller  die  Akademie  bei  dieser  Gelegenheit
über  den  ursprünglichen,  die  Einführung  lebender  Pflanzen  in  die
grösseren  Gärten  Wiens  beabsichtigenden  Reisezweck  Hellcr’s,
das  kärgliche  Mass  der  ihm  von  Seite  einer  kleinen  Actiengesellsehaft
  hiesiger  Handelsgärtner  und  Gartenfreunde  zugewendeten
Geldmittel  und  den  Umfang  der  von  ihm  seither  eingclieferten  anerkannt ­
  werthvollen  Sammlungen  lebender  Pflanzen  und  Sämereien  in
Kenntniss  gesetzt,  verbreitet  sich  derselbe  des  Weiteren  über  des
jungen  Mannes  anderweitige  Thätigkeit  und  Umsicht  in  Anlegung  von
Herbarien,  Einsammlung  von  Conchylien,  Insecten,  Flussfischen  und
            
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