B ar r a n d e’s Werk betreffend.
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möglichst hausgehalten werden, zugleich würde ich suchen, eine Anzahl
von Suhscrihenten zu gewinnen, endlich kann der Band vollendet
sein, bevor noch alle Zahlungsverhindlichkeiten berichtigt sind.
Einen gleichen Gang würde ich für den zweiten Band im
nächsten Jahre, für den dritten in dem darauffolgenden einzuhalten
suchen. Ich würde auch dann nicht fehlen, die grossmüthige Beihülfe
der Akademie anzurufen, aber doch das Werk jetzt schon unternehmen,
ohne einen Beschluss der Akademie oder derClasse zu erbitten,
indem ich die Verantwortung gerne so lange übernehmen will, bis
dieses schöne Werk vollendet ist. Einmal begonnen, habe ich die
volle Überzeugung, wird es nicht an den materiellen Mitteln fehlen.
Viele günstige Umstände vereinigen sich seihst in der gegenwärtigen
Zeit, die so sehr auf die wissenschaftliche Entwickelung nachtheilig
eingewirkt hat. Aber gewiss wird diejenige Arbeit gerne gefördert
werden, die auch in den schwierigen Tagen kraftvoll vorwärts geschoben
war.
Die Stellung, welche ich übrigens als Herausgeber einzunehmen
beabsichtige, ist folgende. Es werden 300 Exemplare des Werkes
gedruckt; davon erhält Herr Barrande zuerst 50. Die übrigen sind
zum Verkaufe bestimmt, theils unmittelbar an Suhscrihenten, die
ich mir zu gewinnen angelegen sein lassen würde, theils durch den
Buchhandel. Ich würde die Stellung so lange beibehalten, bis durch
die Unterstützung der Akademie, durch Subscription, Beiträge und Verkäufe
die Ausgleichung der Forderungen der verwendeten Künstler
und Industriellen herbeigeführt wäre, sodann aber den ganzen Rest
der Auflage Herrn Barrande überantworten, mit der Einladung,
durch ein letztes Anerkennungsschreiben an die Akademie den Vorgang
selbst vollständig abzuschliessen.
Es würde mir durch diese Stellung gegönnt sein, die viele zuvorkommende
Gastfreundschaft, die ich selbst im Auslande genossen,
durch thatkräftige Vermittelung zum Besten der Wissenschaft, hier
mit Dank zurückzuerstatten. Herr B arrande, selbst Franzose, ein
Ausländer, hat durch seine langjährigen Forschungen in unserem
eigenen Vaterlande sich grosse Verdienste erworben. Ich darf nicht
nur wünschen, dass die vielen Arbeiten dem Ende entgegengeführt
werden, ich glaube, dass es meine Verpflichtung ist, wenn auch in
der bescheidenen Stellung eines Herrausgebers, dabei auch Hand mit
anzulegen. Das Werk selbst auf der Höhe der Wissenschaft ist eines