432
Peche. Bestimmung der
j da;
J \ (x"—a?) (a; 3 —ß 3 )
zurückflihren. Die Behandlung dieses Satzes ist in diesem Capitel
die schwierigste; denn sie erfordert in der Substitution x — ■*, + a "
b + u
die zweckmässige Wahl der unbestimmten Grössen a und b, da nur
bei Einer Wahl diese Zurückführung möglich ist.
Die zweite Hauptidee wird in den fünf folgenden Capiteln
behandelt.
Das zweite Capitel beschäftigt sich mit der Bestimmung der
Wurzelfactoren eines Ausdruckes vierter Abmessung. Es war liier
wesentlich, einen neuen Weg in der Auflösung der algebraischen Gleichungen
vierten Grades einzuschlagen. Derselbe wurde durch Einführung
zweier Hilfsbögen y und <p t (wovon eine Function von f,
und cp eine Function der Coefficienten vorstellt) eingeleitet. Es war
zugleich von Wesenheit = y zu bilden, wodurch die Gleichung
einer Transformation bedurfte, die in der Verringerung der Unbekannten
um eine Grösse p besteht, die wieder durch eine cubische
Gleichung w = o bestimmt wird.
Bei der Bestimmung des Werthes y kömmt man auf den Umstand,
dass für dasselbe zwei Wertlie und somit acht Ausdrücke für die
Wurzeln resultiren. Es Hess sieb aber erweisen, dass, wenn die Wurzeln
für den ersten Werth von f durch s 4 , z 2 , z 3 , s 4 , für den zweiten
durch Zi, Z 2 , Z 3 , Z 4 bezeichnet werden, folgende Beziehungen
zwischen den Wurzeln der transformirten Gleichung stattfinden:
s 1 = Z 3 , s 3 = Z 4 , s 3 = Z,, 2 4 = Z a ; wodurch zugleich die Gelegenheit
geboten wird, die vier Wurzeln der biquadratischen Gleichung
ohne Unterscheidung von Fällen in einer sehr bequemen und symmetrischen
Form anzuschreiben. Da überdies durch die Gleichung
w—o fürdrei Wertlie resultiren und die Wurzeln der biquadratischen
Gleichung als Functionen der Coefficienten und des p dargestellt sind,
so war zugleich der weitere Beweis nöthig, dass für sämmtliche p
die Wurzeln dieselben Wertlie behalten, ohne etwa in einander zu
übergehen. Denn die Gleichung, die die Wertlie von p liefert, für
welche die Wurzeln dieselben Wertlie behalten, zeigt sich als identisch
mit der Gleichung u> = o.
Das dritte Capitel behandelt den Fall der repetirten Wurzel.
Es wird aus der Vergleichung der dann erscheinenden Form eine