der Lagerechnung.
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einmal auf die Verlegenheiten hinzuweisen, die schon aus den Formen
V—i
u. a. hervorgegangen sind, weil über diese,
wiewohl nichtig und grundlos bemerkt werden kann, sie seien in die Verfassung
des Systems nicht einverwebt, sondern es reicht hin, die negative
Form in Frage zu ziehen. Selbe steht offenbar im System unter dem
Namen der negativen Coordinaten. Die Geschichte vermag aber wenig
Licht über diese Grössenform zu verbreiten. Schon Deseartes, also
derjenige, dem das System den Ursprung verdankt, traute dieser Zahlform
nicht und nannte selbe falsch. War eine algebraische Gleichung
(und solche wurde die Geburtsstatte der neueren Geometrie) nur
durch negative Werthe zu erfüllen, so wurden diese von ihm, charakteristisch
genug, falsche Wurzeln genannt. Was mochte wohl die
Ursache dieser Benennung sein? Man braucht aber nicht bei Descartes
dieserwegen anzufragen, auch Leihnitz und Job. Bernoulli
haben sich darüber nicht vereinigen können, und nachdem
sich ganze Menschenalter müde geforschst haben, wie z.B. aus Thibaut’s
„Historia controversiae circa numerorum negativorum et impossibilium
logarithmos. Gottingae 1797’' ersehen werden kann,
haben seihst Geometer, die der Jetztzeit viel näher stehen, noch gefragt:
Ob wohl das Charakteristische der isolirten negativen Grösse
aufdieLage oderauf den Zahlwerth zu beziehen sei? Dass es mit der
Durchführung des Merkmales der Lage nicht ins Beine kommen konnte,
war schon oben zu sehen, indem das Coordinatsystem die negative
Grösse bald möglich findet, und bald nicht. Auch d’Alembert nannte
das Princip der Lage obscur und vag. Und dass das Zahlwerthprincip
die Zweifel zu unterdrücken nicht vermag, wornach Alles,
was negativ ist, kleiner sein soll als jeder positive Werth, kann
d'Alemhert’s sehr gut treffende Proportion 1-f- — i = — 1 -7- 1
zur Genüge lehren, wenn wornach 1 > — 1 wäre, auch sein müsste
— 1 > 1, da nur fallende Verhältnisse einander gleich sein können,
— was aber widersprechend ist; so dass auch dieses Princip in sich
selbst zerfällt. Ein leidiger Zustand: dass nur Zahlwerth und Lage
an einer Grösse sich unterscheiden, und in der Alternative, dass entweder
diese oder jene helfen soll ■— dies keine zu tliun im Stande
ist. Man sieht das System hat die fernere Eigenschaft: seine eigenen
Elemente nicht zu kennen, oder Nichtevidentes zu Grunde zu legen,