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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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Ryll.  Elemente

gibt  einen  Umstand,  der  stattfinden  muss,  wenn  diese  Mehrheit  heterogener ­
  Objecte  mit  der  Vorstellung  eines  Systems  vereinbart  werden
soll.  Dieser  als  wesentliche  Bedingung  geltende  Umstand  wird  auf
folgende  Art  klar:  Ist  ein  Winkel  gegeben,  so  liegt  an  ihm  eine  Grösse
vor,  deren  Existenz  dadurch  bedingt  ist,  dass  zwei  von  einem  Punkte
aus  auslaufende  Linien  sich  trennten.  Sie  sind  dadurch  in  Bezogenheit
auf  einander  getreten  „und  haben  aufgehört  identisch  zu  sein.”
Beweis  davon  ist  eben  der  entstandene  Winkel,  welcher  Null  werden
muss,  wenn  Identität  wieder  eintreten  soll.  Es  ist  nun  zweierlei  möglich: ­
  „entweder  nämlich  die  Verschiedenheit  der  beiden  Grenzlinien
eines  Winkels  in  der  Beclmung  zu  unterdrücken”;  „oder  aber  die
Avohlgegründete  Unterschiedenheit  anzuerkennen.”  Beides  hat  seine
besonderen  entscheidenden  Folgen.  Gesetzt,  man  entschliesse  sich  zu
Ersterem,  läugne  also  die  Verschiedenheit—  so  folgt  daraus  erstlich,
dass  die  beiden  Linien  nunmehr  gleich-absolut  werden  müssen,  denn
sollten  sie  anders  als  absolut  erscheinen,  würde  nach  dem  Grunde
davon  gefragt  werden,  der,  weil  er  nichts  als  eine  Divergenz  sein
könnte,  durch  die  Consequenz  des  gefassten  Entschlusses  allenthalben
für  unterdrückt  gelten  muss.  Es  folgt  aber  auch  zweitens,  dass  der
Winkel,  der  „nicht  mit  unterdrückt”  worden  ist,  nunmehr  seine
ursprüngliche  Bestimmung,  die  qualitative  Verschiedenheit  der  beiden
Schenkel  durch  ein  Bechnungsobject,  denn  der  Winkel  ist  als  Grösse
ein  solches,  zu  charakterisiren,  eingebüsst  hat  —  wesshalb  er  jetzt
als  eine  ausser  ihre  natürliche  Bestimmung  versetzte  Grösse  isolirt
dasteht,  und  demzufolge  gleichfalls  als  absolut  aufgenommen  werden
muss,  ohne  jenen  Weg  mehr  in  die  Rechnung  finden  zu  können,  den
er  in  seiner  natürlichen  Beziehung  gefunden  hätte.  Die  Möglichkeit
einer  Beclmung  der  Lage  ist  dadurch  im  tiefsten  Grunde  erstickt.
Es  ist  nunmehr  nichts  als  eine  consequente  Fortsetzung  der
ersten  Folgerung,  dass  wenn  zwei  von  einem  Punkte  aus  divergirende
Linien  gleich-absolut  sein  sollen,  es  dann  schon  jede  zwei,  also  Alle
werden  sein  müssen.  Und  weiter:  Sind  alle  von  einem  Punkte,  wie
die  Badien  eines  Kreises  und  einer  Kugel  ausgehenden  geraden  Linien
gleich  absolut,  so  ist  kein  Grund  dies  nur  von  dem  Einen  Endpunkt
einer  Linie  zu  behaupten,  und  so  werden  sie  auch  bei  allen  möglichen
Wiederholungen  und  bezogen  auf  alle  Kaumorte  und  Umstände  gleichabsolut
  bleiben  müssen,  seihst  wenn  sie  gruppenweise  so  Zusammentreffen, ­
  dass  sie  geschlossene  Raumfiguren  darstellen;  so  treten
            
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