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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

408  R.y  U.  Elemente
2h  1  n  —  a  als  irgend  einen  kleinen  Werth  mit  dem  Charakter  der
OG
Unbestimmtheit  dafür  zu  setzen  genöthigt  sein.  Dadurch  verwandelt
sich  —  n  —  nf  ^  2,1  +  *  nj  in  die  Form  —n  —  n  f  (a)°°  =
n  f  (&  oo).  Und  hierdurch  nimmt  weiter  IY.  die  Gestalt  an:
/‘(0) n f( ao °)  =  f  [n  0  f(aoo)],  die  nicht  unrichtig  sein  kann.  Sucht
man  in  dieser  Gleichung  den  verlorenen  Charakter  der  Eindeutigkeit
und  Bestimmtheit  von  «.  oo  herzustellen,  so  erübrigt  nur  a.  oo  —  ß
zu  diesem  Ende  zuindividualisiren,  dergestalt,  dass  ß  einen  beliebigen
Werth  durch  willkührliche  Setzung  bekommt,  unter  der  Einschränkung ­
  jedoch,  dass  dies  in  beiden  Gliedern  der  Gleichung  identisch
geschieht.  Und  dieses  führt  zu  der  allgemeinen  Form  V.  f  (6)  n  f  (/?)
=  f[nQf  (ß)].  Ich  habe  kaum  nothwendig  erst  zu  bemerken,  dass
die  Ableitung  dieser  allgemeinen  Lageform  nicht  unabhängig  von  dem
Umstande  ist,  dass  von  der  Entstehung  der  Grösse  ß  —  a  oo  abgesehen ­
  wird,  damit  nach  geschehener  Wurzelausziehung  des  höchsten
möglichen  u ien  Grades  aus  der  Lage  /"[(2A  +  l)7r],  der  Wurzelwerth ­
  f  ]  in  seiner  nahe  absoluten  Lage  nicht  weiter
durch  die  Abstammung  determinirt  wird,  sondern  ohne  diese  Rücksicht ­
  irgend  eine  nahe  absolute  Lage  überhaupt  exhibirt.  Dass  es
erlaubt  ist,  ihm  sehr  viele  verschiedene,  nahe  absolute  Lagen  beizulegen, ­
  dazu  ist  der  Grund  in  der  Zahl  h  vorhanden,  welche,  indem
sie  varirt,  die  Grundgrösse  ändert.  Diese  Änderung  wird,  wenn
nicht  vollkommen,  so  doch  approximativ  stetig  sein,  und  alle  so  entstehenden ­
  Werthe  haben  gleichen  Anspruch  auf  Gültigkeit.  Der  obigen
Ableitung  Bedürfniss  nun  ist,  diese  Stetigkeit  als  vollkommen  vorauszusetzen, ­
  damit  dann  a  wirklich  irgend  einen  verschwindenden
Werth  ohne  weitere  Unterscheidung  exhibirt,  zumal  die  verschiedenen
gleichrichtigen  Werthe  nur  insensibel  differiren.  Indem  man  die  Lage
f  (a)  dann  xvieder  auf  alle  möglichen  Potenzgrade  bis  zu  dem  u ten
erhebt,  kann  das  Resultat  nie  ein  anderes,  als  xvieder  nur  eine  Lage
sein,  da  nur  die  Grundgrösse,  keineswegs  aber  der  Organismus  der
Function  dadurch  beeinflusst  wird.  Es  bleibt  also  auch  fortan
nur  Lage  in  der  Ebene,  und  nur  ihre  Individualität  wird  unbestimmt,
zumal  wenn  der  angewandten  Grösse  u  erlassen  wird,  bei  ihrer  unendlichen ­
  Grösse  bestimmt  zu  sein.  Vielleicht  wird  man  hier  bemerken,
dass  dieses  Verfahren  zuletzt  darauf  beruht,  Genaues  ungenau  zu
            
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