der Lagerechnung.
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geometrischen Analysis, insbesondere jener Phoronomie, wie sie dort
zu Stande kommt, anlangen könne und konnte, dieses ist nicht mehr
evident, weil die Mittel und Wege verschieden sein können, und es
wird eine für die Wissenschaft folgenreiche Aufgabe sein, darüber
ins Klare zu kommen; ob auf dem Scheideweg der ursprünglichen
Methoden, dort wo die Fundamente so wie sie eben noch zu Grunde
liegen, eingeführt worden und man damit nach der faktischen Richtung
der Wissenschaft ausgegangen ist, nicht eine solche Richtung
gewählet worden, die nach Art jener des blossen Küstenschiffes, das
aber doch in die offene See hinein steuert, nicht einmal natürlich ist,
und mit Rücksicht auf die Folgen solche Umstände und Keime in sich
führt, die je weiter desto mehr Gefahren in Aussicht stellen. Die
Frage gilt also der Genesis der neueren Geometrie, deren eigenthiimliches
Wesen beleuchtet werden muss.
Um hier mit möglichster Einfachheit zu Werke zu gehen, will
ich in Kürze zeigen, dass und wie es möglich ist, Ortsversetzungen
durch Rechnung, oder um mit Leihnitz zu reden, eine Rechnung
der Lage widerspruchlos zu organisiren und auszuführen, und zwar
auf einer Basis, die von allen vorhandenen Systemen und Versuchen
nichts entlehnt. Da diese Möglichkeit sowohl eine geometrische als
auch eine historische Seite hat, soll sie in beiden Rücksichten erörtert
werden.
Erstes Capitcl.
Geometrische Entwickelung der Lagerechnung.
§. 1. Es liege eine Linie von der absoluten Länge X vor. Man
kann dieselbe sovielmal als man will, additiv setzen. Dieses gibt
X + X + X + =gX, welches Resultat man, wie bekannt ist, Summe
nennt. Über diese Summation kann man Folgendes bemerken: Im
Gliede links erscheint die Summation bloss indicirt, und sie erscheint
es dadurch, dass vor jedem X das Operationszeichen + gestellt ist.
Wo immer und so lange diese „ +” da stehen, erscheint dieSummirung
erst nur als Aufgabe und ist nocht nicht gelöst. Geht man aber
zum Gliede auf der rechten Seite über, so ist dort seihst die vollbrachte
Addition anzutreffen, und das Merkmal des Vollbrachtseins
tritt eben daran hervor, dass dieZeichen +, welche die zu machende