392
Knochen haue r. Veränderungen etc.
von H auf N über und y sinkt fortwährend; endlich reicht die Spannung
in iVvon der Batterie aus nicht mehr bis an die Enden von M,
damit wird der Drath von dieser Spannung frei, und die Spannung
von H erstreckt sich über diesen Drath in ähnlicher Weise, als wenn
er einen immer längern Zweig formirte; da hierzu ein geringerer Aufwand
von Kraft gehört, so nähert sich y wieder nach und nach der
Einheit, und der Wendepunkt liegt genau an der Stelle, an welcher
die Spannung in N die Enden von M zu verlassen beginnt. Verkürzt
man dagegen von der Stolle, wo N — H ist, den Drath N, so wird
seine Spannung grösser als die Spannung in H, sie greift also von
ihrer Seite auf Zf über, und. indem damit gerade der umgekehrte Fall
gegen vorhin vorliegt, wird y grösser als 1. Doch dieses Ühergreifen
muss ebenfalls eine Grenze erreichen, wenn M ganz in die Gewalt
der Nebenbatterie gekommen ist, dann wird ein ähnlicher regelmässiger,
nur durch die Länge von J\ bedingter Verlauf eintreten,
der y wieder auf die Einheit zurückführt. Über diesen Verlauf liegen
mir zwar keine Beobachtungen mit dem Funkenmesser vor, doch
erklärt er uns, warum sich am oberen Wendepunkte in den Erwärmungen
y die Strömung in N ausprägt.
§. 41. Wenn die vorhergehende Ansicht die Grundzüge einer
richtigen Erklärung darbietet, von der ich freilich selbst gestehe,
dass ihre noch so rohen Züge durch fortgesetzte Beobachtungen erst
sauberer durchgeführt werden müssen, so wird man auch leicht
erkennen, warum nur gewisse Abschnitte in den Beobachtungen unter
einfache Formeln gebracht werden konnten: es sind dies die Abschnitte,
wo die Erscheinungen allein durch die Wirkung von IV, also
durch die Wirkung eines einzelnen Drathes bedingt werden; überall
dagegen, wo M zu N tritt, oder wo zwei Dräthe die Thatsachen
bestimmen, ist die Formel zusammengesetzt und wird schwieriger zu
finden sein. Ja ich möchte nach meinen Erfahrungen kaum glauben,
dass man durch wiederholte Beobachtungen in der Weise, wie ich
sie mitgetheilt habe, in den noch unklaren Abschnitten zu sicheren
Resultaten gelangen werde, da die uns bis jetzt zu Gebote stehenden
Instrumente nicht denjenigen Grad von Sicherheit geben, der für die
Aufstellung einer complicirten Formel verlangt wird. Vielleicht