des Entladungsstromea etc.
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hat, als ein stärkerer Drath von 8 Fuss Kupfer, wenn sie bei gleicher
Ladung der Batterie in einen gleich langen Sehliessungsdrath eingeschaltet
werden; bringt man weiterhin diese beiden Drätlie als
zwei Zweige in einen Sehliessungsbogen, so findet eine solche
Stromtheilung Statt, dass ein gleicher Stromtheil durch jeden der
beiden Zweige hindurchgeht. Aus dieser Thatsache folgere ich, dass
der Strom einer Batterie, wenn ihm zwei Wege geöffnet sind, nicht
einfach demjenigen nachgehen kann, auf welchem er den geringsten
Widerstand tindet, auf dem er also am schnellsten zu seinem Ziele
gelangen würde, sondern dass hei einem elektrischen Strome vielmehr
ein Gleichgewicht in der Spannung der einzelnen Tlieile der
Leitung stattfinden müsse, und dass ohne dieses Gleichgewicht ein
elektrischer Strom gar nicht bestehen könne. Soll also der Strom
getheilt durch zwei Dräthe hindurchgehen, so muss er nach beiden
Seiten hin in solcher Vertheilung gehen, dass diese partiellen Ströme
mit gleicher Spannung verbunden sind; der Strom muss also im
angeführten Falle durch 8' Kupfer und 5',7 Platin, ohne Rücksicht
auf die ungleichen Widerstände der beiden Dräthe, mit gleicher
Stärke gehen, weil nur so das Gleichgewicht der Spannung besteht.
§. 37. Gehen wir näher auf unsern Fall mit der Nebenbatterie
ein, so habe ich auch hierfür schon merkwürdige Spannungsverhältnisse
nachgewiesen ifnd in Poggendorf's Annalen Bd. 71,
pag. 343, bekannt gemacht. Bringt man nämlich in den Schliessungsdrath
einer Batterie eine zweite ein, bei welcher Zusammenstellung
gegen Fig. 1 nur der Mitteidrath M fortfällt, so findet bei der Entladung
der Hauptbatterie die bekannte Ausgleichung der Elektricität
auf beide Batterien Statt, und der ganze Hergang stellt sich scheinbar
gleich einem gewöhnlichen Entladungsstrome dar. Sobald man
also zwei Stellen des Leitungsdrathes, welche auf derselben Seite
der Nebenbatterie liegen, mit einem Funkenmesser verbindet, so
zeigt sich der Drath wie ein einfacher Sehliessungsdrath der Batterie,
gleichsam als wäre statt der Nebenbatterie nur derjenige Drath eingeschaltet
worden, welchen sie in sich enthält. Allein ganz andere
Spannungserscheinungen treten hervor, wenn man mit dem Funkenmesser
zwei auf verschiedenen Seiten der Nebenhatterie liegende
Stellen verbindet; jetzt erweist sich die Nebenbatterie ebenso geladen,
wie die Hauptbatterie, sie gibt Schlagweiten, als wäre in ihr die
doppelte Spannung vorhanden, die nach Herstellung des Gleich-