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Knochenhauer. Veränderungen
batterie kann zugleich noch die Entladung der Hanptbatterie über
den Mitteldrath stattfinden. Die Unzulässigkeit dieser Erklärung kann
ohne Schwierigkeiten nachgewiesen werden. Man nehme z. B., um
bestimmte Anhaltspunkte zu haben, den Fall an, dass die Hauptbatterie
aus einer, die Nebenbatterie aus drei Flaschen bestehe, und
dass dabei die ganze Leitung aus Kupferdrath gebildet sei; H sei
= 48', M = 8', so liegt nach §. 13 ^ = Maximum hei IV = 11,8
und die Erwärmung in N ist für diese Länge dreimal so gross, als
die Erwärmung in H. Nun ist ersichtlich, dass bei der Ladung der
Nebenbatterie die Elektrieität durch N nicht schneller strömen kann,
als sie durch H aus der Hauptbatterie herkommt, demnach muss,
selbst wenn gar keine Elektrieität durch den Mitteldrath abflösse und
dadurch der Nebenbatterie verloren ginge, die durch den ersten
Act bewirkte Erwärmung in //und IVgleich gross sein; da aber in
N eine dreifache gegen H hervortritt, so wird man die Zeitdauer
für diesen ersten Act gross ansetzen müssen, weil nur so der elektrische
Strom geringe Wärme hervorbringt, und um dann die fehlende
Wärme in N zu gewinnen, hätte man zweitens die Zeitdauer für den
zweiten Act, für die Entladung der Nebenbatterie recht kurz zu bemessen,
damit der Strom einer gleich grossen Quantität Elektrieität
viele Wärme erzeuge. Gibt man diese Annahme zu, so folgt wieder
daraus, dass, weil der Entladungsstrom der Nebenbatterie nicht nur
durch N, sondern auch durch M hindurchgeht, dass dieser Strom
in M gleiche Wärme hervorbringt. Die Formeln in §. 30 geben finden
Ort ^ = 1 die Länge von IV = 16', wornach bei N = 11,8,
da in unserem Falle der obere Wendepunkt um 8 Fuss von ^ = 1
abliegt, also auf N = 8 fällt, in der That in M eine stärkere Erwärmung
hervortritt, aber diese Erwärmung variirt mit Verlängerung
von N bedeutend, und sinkt schnell auf 1 zurück, dagegen steigt sie
noch langsam bei Verkürzung von N, bis sie bei N — 8 wieder abzunehmen
beginnt. Während dies hier in M vor sich geht, nimmt
die Erwärmung in N gleichmässig nach beiden Dräthen, durch Verlängerung
und durch Verkürzung von N ab, und gerade hierin liegt
die Unmöglichkeit mit der Annahme durchzukommen. Zur Erklärung
nämlich der in M auftretenden Erscheinungen lässt sich nur nocli
ein gegenseitiger Einfluss des Entladungsstromes der Nebenbatterie
mit dem auch nach ihrer Ladung in der Hauptbatterie zurückbleibenden