goldführenden Sand von Olahpian.
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die Art gesehen, wie am Ural der gold- nnd ebenso der platinhaltige
Sand gewaschen wird, kann über den Ursprung der Schüppchen
metallischen Eisens, die man in diesem Sande gefunden hat,
nicht zweifelhaft sein. Man kann wohl ohne Bedenken annehmen,
dass es Stückchen Eisen sind, die sich von den Krücken beim Waschen
des Goldes ahgestossen haben.”— In dem über meine Reise
nach Siebenbürgen geführten Tagebuche finde ich angemerkt, dass
man in den Olähpianer Seifen beim Waschen zuweilen Fragmente
eiserner Instrumente, Münzen, Menschen- und Thierknochen findet.
Die früher aufgeführte Untersuchung der Eisensplitter aus dem
Olähpianer Sande unter dem Mikroskope, an welchen man Krystallgestalt
und Theilbarkeit, ja sogar die dem Arväer Eisen eingemengten
flimmernden Blättchen , nämlich den Schreibersit, nach Herrn
Patera’s Untersuchung eine Verbindung von Eisen und Nikel mit
Phosphor, entdecken wollte, scheint wohl nur eine täuschende, wie
eine solche bei Splitterchen undurchsichtiger Mineralien leicht möglich
ist, gewesen zu sein. Zur Bestimmung einer mineralogischen
Species sind noch andere Untersuchungen nöthig.
Was den angeblichen Nikelgehalt des im Olähpianer Sande
gefundenen Eisens betrifft, wo würde dieser Umstand, wenn er sich
bestätigte, grosse Aufmerksamkeit verdienen. Es darf hier wohl
angeführt werden, dass Herr Patera einer Gesellschaft von Freunden
der Naturwissenschaft in Wien die Mittheilung machte, dass
er in einer Partie ausgewaschenen Sandes von Olahpian im k. k.
montanistischen Museum zwar Eisensplitter, in diesen aber kein
Nikel fand. Dieses Ergebniss bestreitet übrigens nicht die Richtigkeit
der Untersuchung mit einer anderen Partie Olähpianer Sandes.
Die Schlussfolgerungen aber, die Herr Nendtvich aus dem angeblichen
Nikelgehelt des Olähpianer Eisens zieht, sind ganz unrichtig.
Die Identität des unzweifelbar auf unsere Erde niedergefallenen
Meteoreisens von Agram in Croatien, mit anderen auf der Oberfläche
der Erde gefundenen nikelhältigen Eisenmassen, ist erwiesen.
Dass solche Eisenmassen zuweilen, wie hei Arva in Ungern und bei
Petropawlowsk in Sibirien, in letzterer Gegend namentlich in einer
Goldseife in einer Tiefe von 31 englischen Fussen gefunden worden
sind, beweiset weiter nichts, als dass das Niederfallen dieser Eisenmassen
in der Diluvial- oder in einer vordiluvianischen Periode stattgefunden
hat. Das sibirische von Petropawlowsk (siehe Erman’s