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Knochenhauer. Veränderungen
H, M und N, zu gleicher Zeit zu beobachten, lieber eine Trennung
der Aufgabe einzuführen, und zuerst die Erwärmungen in H und N,
dann in //und M allein zu ermitteln und mit einander zu vergleichen;
denn wenn gleich sich hierdurch die Reihen hintenher schwerer in
einander fügen lassen, so wiegt diesen Nachtheil doch hinreichend
der Vorzug wieder auf, dass man, ohne bemerkbare Störungen zu
veranlassen, für jede dieser so getrennten Reihen die passendsten
Längen der Dräthe wählen kann; überdies ist auch der Zusammenhang
der drei Ströme unter einander von der Art, dass die gleichzeitige
Reobachtung aller drei nicht den vollen Vortheil gewährt,
den man sich anfänglich davon versprechen möchte. In dem ersten
Theile der Untersuchung stelle ich hiernach die Reobaehtungen über
die Erwärmungen in H und N zusammen, wobei M ausschliesslich
aus Kupferdrath bestand.
§. 8. Für diesen Fall war der Schliessungsdrath aus folgenden
feststehenden Theilen gebildet. Zu // gehörten (Fig, 1) 2' K. in
A B, der Auslader 11, 2' K. in B C, ein Platindrath PI. in D C und
3' K. in FE; die gesammte compensirte Länge dieses Drathes
machte also 10,2 Fuss K. aus, da der Auslader = 0,7 Fuss K. und
die Dräthe in der Ratterie = 0,5 Fuss K. nach der oben §. 4 citirten
Abhandlung zu setzen sind; wenn die Hauptbatterie nur aus einer
Flasche besteht, ist H — 10,7 Fuss K. Zu dieser festen Länge
konnten neue Kupfer- oder Platindräthe namentlich durch Verlängerung
von FE hinzugefügt werden, indem die Einfügung durch die
isolirten Quecksilbernäpfe erleichtert ward. Der fest stehende Thcil
von Nbestand aus 2' K. in D K, 1' K. in I G und aus PI. in EG,
so dass seine compensirte Länge mit Einschluss der Ratterie hei
zwei Flaschen = 5,5, bei drei Flaschen = 5,4 Fuss K. ist; auch
hier konnte eine Verlängerung leicht bewirkt werden, ln M war,
wie schon bemerkt wurde, nur Kupferdrath. Zur bequemem Messung
der Erwärmungen in 11 und N wurde hiernach für PI. in EG das
Luftthermometer substituirt, und der Mitteldrath DE, der senkrecht
nach oben stand, einmal von C nach G gelegt, wodurch das Thermometer
im Strome der Hauplbatterie stand, dann von D nach E, wodurch
dasselbe Thermometer ohne Änderung seines Orts in den Strom
der Nebenbatterie gelangte. Dieser Wechsel der Stelle, welche die
Platindräthe in H und N einnehmen, ist nach dem Obigen ohne allen
Einfluss auf die Resultate.