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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

des  Entladungsstromes  etc.

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9'  K.  bildeten  den  Stamm  AB  CD  -f-  EF  ausser  dem  Auslader  und
dem  16,84  Zoll  langen  Platindratli  CD;  von  den  beiden  Zweigen
bestand  der  eine  JJGE  aus  einem  Platindrathe  von  der  Normallänge,
den  andern  D  HE  bildeten  nach  einander  2,  4  und  8  Fuss  K.,
indem  im  ersten  Falle  die  Zweige  durch  zwei  10  Zoll  lange,  dicke
Kupferhügel  M  und  N  (s.  Fig.  S)  getrennt  waren.  Das  Thermometer ­
  wurde  zuerst  statt  des  Drathes  CD  in  die  Verbindung  eingefügt, ­
  und  die  Erwärmung  im  Stamme  gemessen,  dann  statt  des
Zweiges  DGE  substituirt,  und  die  Erwärmung  in  diesem  Zweige
ermittelt.  Gesetzt,  dass  man  die  coinpensirte  Länge  des  PI.  wirklich
zu  2'  K.  ansclilagen  darf,  so  muss  nach  den  von  mir  früher  aufgestellten ­
  Gesetzen  über  die  Theilung  des  elektrischen  Stromes  in  den
drei  Fällen  die  Stromstärke  des  Zweiges  D  G  E  -ü,  von  der
Stromstärke  im  Stamme  sein,  oder  da  die  Erwärmungen  im  Quadrate
der  Stromstärken  stehen,  muss  die  Erwärmung  (pj  des  Zweiges  sich
zur  Erwärmung  (/t)  im  Stamme  wie  ~:  1  verhalten.  Die
Beobachtungen,  welche  der  leichtern  Übersicht  wegen  auf  eine
Wärme  —  16,00  bei  entfernten  Zweigen  reducirt  sind,  gaben:

2ter
Zweig

h  Mittel
beob.

• P  F
Mittel  f-beob.
beob.

h  ber.

ber.

8'k.
4'k.
2'k.

11,78  11,73  11,80
12,82  12,93  12,70
—  13,83  14,16

7,61  7,76  7,62
5,80  5,82  5,59
—  3,26  3,49

11,77
12,82
14,00

7,66
5,74
3,38

0,651
0,448
0,242

0,640  11,62
0,444  12,67
0,250,  13,91

7,44
5,63
3,48

Die  beobachteten  Verhältnisse  -ü  stimmen  mit  den  vorläufig
angenommenen  sehr  gut  überein,  so  dass  PI.  =  2'  K.  gesetzt  werden ­
  darf;  ebenso  zeigt  die  nach  den  von  mir  für  diesen  Fall  angegebenen ­
  Formeln  geführte  Berechnung  von  h  und  p  eine  ganz  genügende ­
  Übereinstimmung  mit  den  Beobachtungen.
§.  7.  Als  ich  nach  diesen  Vorbereitungen  zu  den  Versuchen,
die  den  Gegenstand  dieser  Abhandlung  ausmachen,  selbst  überging,
stellten  sich  mir  bei  der'Anordnung  des  Schliessungsdrathes,  von
dem  an  keiner  Stelle  einzelne  Dräthe  zur  Verhütung  partieller,  störender ­
  Strömungen  zu  nahe  an  einander  Vorbeigehen  dürfen,  derartige
Schwierigkeiten  entgegen,  dass  ich  es  für  räthlicher  hielt;  statt  bei
derselben  Anordnung  der  ganzen  Leitung  die  drei  Ströme  in  den  drei
oben  von  einander  geschiedenen  Theilen  des  Schliessungsdrathes,  in
Sitzb.  d.  mathem.-naturw.  CI.  I.  Bd.  21
            
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