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Partscli. Bericht über den
nocli den Umstand bei, dass die Eisensplitter an ihrer Oberfläche
jene flimmernden Blättchen tragen, die das gediegene Eisen von Arva
auszeichnen.
2. Die chemische Untersuchung lieferte Herrn Molnär das überraschende
Resultat, dass in diesem Eisen Nikel enthalten ist, also
jener Bestandteil, welchen wir, wie sich Herr Nendtvich ausdrückt,
als charakteristisches Merkmal des Meteor-Eisens anzusehen gewohnt
sind. Herr Nendtvich hält diesen Umstand (den Nikelgehalt des
Eisens) für sehr wichtig und von grossem Interesse für die Wissenschaft.
Er folgert nun: da das Eisen von Olähpian unzweifelhaft tellurischen
Ursprungs ist, dasselbe aber Nikel enthält, so wird das
Criterium des kosmischen Ursprungs der auf der Oberfläche unserer
Erde gefundenen Gediegen-Eisen-Massen aufgehoben, und es dürfte
daher vieles Eisen, welches bisher für meteorisch gehalten wurde,
namentlich das bei Arva in Ungern gefundene , kein solches sein.
3. Der Olälipianer Sand ist noch in einer anderen Beziehung
von hohem Interesse. Herr Molnär hat nämlich darin Blättchen und
kleine Flimmer gefunden, die nach der chemischen Reaction alle
charakteristischen Merkmale von Platin an sich trugen. Es sei
dadurch die alte Vermuthung, dass Siebenbürgen Platin besitze, zur
Wahrheit geworden.
Am Schlüsse seines Aufsatzes fügt Herr Nendtvich noch die
Äusserung hei, dass es interessant wäre, die Beziehungen auszumitteln,
in welchen der Sand von Olähpian zu dem der Seifenwerke des
Urals steht; in beiden habe man nun Gold, Platin und Eisen gefunden.
Auch wäre es, wie er meint, wünschenswert]), das gediegene
Eisen zu untersuchen, das in Gesellschaft mit dem Platin im Ural
gefunden wird, indem zu vermuthen ist, dass es, gleich dem von
Olähpian, Nikel enthalte.
Ihr Berichterstatter hat nun die Pflicht, seine Ansicht über
diese scheinbar sehr interessanten Mittheilungen anzusprechen. Vor
allem muss er bemerken, dass es nicht möglich ist, über Untersuchungen
abzuurtheilen, deren materielle Ergebnisse, hier das
gediegene Eisen und Platin, der Beurtheilung nicht vorliegen. Das
erstere, nämlich das gediegene Eisen betreffend, hält man sowohl
in Olähpian als auch am Ural, das in dem gewaschenen Goldsande
vorkommende metallische Eisen für künstliches. Gustav Rose
sagt darüber in seiner Reise nach dem Ural (Bd. 1, S. 161): „Wer