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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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Hai  d  i  n  g  er.  Zweiter  Band

Im  Ganzen  lassen  sicli  aus  den  bisherigen  Berichten  die  erfreulichsten ­
  Resultate  für  die  Erreichung  des  Zweckes  entnehmen,  den
sich  die  mathematisch-naturwissenschaftliche  Classe  bei  der  Bewilligung ­
  der  Mittel  zur  Unternehmung  dieser  Reise  durch  die  Herren
v.  Hauer  und  Dr.  Hörnes  vorgesetzt  hat.

Herr  Bergrath  Haidinger  legt  den  II.  Band  der  von  ihm
herausgegebenen  naturwissenschaftlichen  Abhandlungen  für  das  Subscriptionsjahr ­
  vom  1.  Juli  1847  bis  1.  Juli  1848  vor.
„Am  9.  December  1847  hatte  die  hochverehrte  Classe  die
Bewilligung  der  angetragenen  Beiträge  für  die  geognostischen  Vereine, ­
  wie  für  die  so  eben  erwähnte  Reise  ausgesprochen;  genau  ein
halbes  Jahr  später,  am  9.  Juni  1848,  verdanke  ich  derselben  die
unmittelbare  grossmüthige  Unterstützung  in  dem  Unternehmen  einer
naturwissenschaftlichen  Publication,  deren  erster  Band  im  vorigen
Jahre  erschien,  und  dessen  zweiten  icli  hier  vorzulegen  die  Ehre
habe.  Der  Text  davon  ist  bereits  vollständig  gedruckt,  neun  und
zwanzig  lithographische  Tafeln  sind  heigelegt,  es  fehlt  nur  mehr  eine,
die  dreissigste.  Ich  würde  es  für  unschicklich  gehalten  haben,  den
Band  in  dieser  unvollständigen  Gestalt  vorzulegen,  wenn  nicht  diese
Sitzung  gerade  die  letzte  unserer  diesjährigen  Periode  wäre,  und
ich  also  mehr  als  zwei  Monate  früher  meinen  wahren  tiefgefühlten
Dank  für  die  kräftige  Unterstützung  der  Akademie  aussprechen  kann.
Ich  habe  in  meiner  Bitte  an  die  Classe  auf  das  schöne  Verhältniss
hingewiesen,  welches  durch  eine  solche  Tlieilnahme  entstehen  würde.
Es  wird  gewiss  seine  guten  Früchte  bringen.  Man  kann  nicht  läugnen.
dass  gerade  jetzt  für  die  Pflege  der  Naturwissenschaften  eine  ungünstige ­
  Zeitperiode  eingetreten  ist,  aber  die  Schwierigkeiten  des  Augenblickes ­
  werden  sich  überwinden  lassen,  und  gewiss  eine  schönere
Zukunft  blüht  uns  auch  hier  entgegen.  Dann  hoffe  ich  auch,  den
Beweis  der  Anerkennung  unseres  naturwissenschaftlichen  Strebens
recht  zu  Gute  zu  bringen,  indem  es  gewiss  nachher  gelingen  wird,
reichliche  Kräfte  zu  dem  schönen  Zwecke  der  Erweiterung  der
Naturwissenschaften  zu  versammeln.
Vorwort,  Subscribentenliste,  Rechnungsabschluss  sind  noch  nicht
gedruckt;  letzterer  wird  insbesondere  bis  zu  dem  letzten  Augenblicke
offen  gelassen,  weil  die  verschiedenen  Rechnungen  für  die  Verweil-
            
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