neue Gattung von Poecilien.
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Der Rumpf sammt Stirne, Wangen und Deckeln wird wie
gewöhnlich von verhältnissmässig grossen Schuppen bedeckt; die
Milteireihe enthält deren 29 vom Kopfe bis zur Schwanzflossenbasis,
worauf noch 3 — 4 auf den Strahlen selbst liegende folgen. Beinahe
alle Schuppen, besonders die gegen den Rücken zu liegenden, haben
eine kleine Porenhöhle im Centralpunkte ihrer ziemlich groben concentrischen
Ringe; an keiner sind auf tler halbscheibenförmigen unbedeckten
Fläche Radien bemerkbar, deren nur nach dem vorderen
bedeckten Theile 8 —10 auslaufen. Drei horizontale Schuppenreihen
liegen über der Mittelreibe bis zur Rückenflosse und drei darunter
bis zur Afterflosse.
Im Allgemeinen ist die Farbe, an Exemplaren im Weingeist,
hellbraun. Jede Schuppe, mit Ausnahme jener in den unteren Bauchreihen,
hat in der Mitte einen stehenden halbmondförmigen schwarzbraunen
Fleck; ein grösserer rundlicher liegt am oberen Winkel des
Kiemendeckels über den Brustflossen und ein noch grösserer ganz
schwarzer an jeder Oberseite des Schwanz-Endes. Alle Flossen
scheinen ungefärbt, nur die Rückenflosse allein ist auf ihrer Membrane
mit drei parallelen Horizontalreiben schwarzer Punkte besetzt.
Junges Weibchen.
Gleicht, der Körperform nach ganz dem jungen Männchen, nur
dass sein Schwanz schlanker ist und weniger hoch. Die Rückenflosse
beginnt etwas nach der Körpermitte und ihre Basis ist nur so lang
wie der Kopf. Senkrecht unter dem 3.— 4. Strahle dieser Flosse
fängt erst die Afterflosse an, die mithin, wie an allen Weibchen dieser
ausgezeichneten Gattung, viel weiter rückwärts steht als an ihrem
Männchen. Sie enthält 2 getheilte und 7 ungetheilte ganz gewöhnliche
Strahlen, ist stumpf abgestutzt, so dass die vorderen und längsten
derselben kaum eine halbe Kopflänge übertreffen und niedergelegt
nicht viel über die ganze Flossenbasis hinausreichen. Die
sehr kurzen Bauchflossen liegen um zwei Augendiameter vor den
Afterflossen, und bedecken zurückgelegt diesen Zwischenraum nur
zur Hälfte; dabei aber sitzen sie doch in einem grösseren Abstande
vom Schultergürte] als bei den Männchen, mit welchen sie in allem
Übrigen, sowohl in Schuppenzahl als Färbung Übereinkommen.
Das Wiener Museum besitzt ein Männchen und drei Weibchen,
wovon keines die auf der Tafel dargestellte Grösse übertrifft.