neue Gattung von Poecilien.
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und ihre Textur (Fig. c.) besteht aus groben concentrischen Ringen,
ohne Radien auf der unbedeckten Fläche, die meistens mitten eine
schleimausführende PorenöfFnung hat; eine eigene Linea lateralis ist
daher nicht vorhanden. Die mittlere Schuppenreihe, vom Winkel
der Kiemenspalte an bis zur Schwanzflossenbasis zählt 28 Schuppen,
worauf noch 4 oder 5 auf der Schwanzflosse selbst folgen. Drei
wagrechte Schuppenreihen befinden sich über und eben so viele
unter dieser Mittelreihe, so dass jede Seite des Rumpfes zwischen
Rücken- und Afterflosse von sieben Schuppenreihen gedeckt wird.
Die Farbe des alten Männchens muss im Lehen ausgezeichnet
schön gewesen sein. Individuen im Weingeiste sind oben röthlich
braun, unten silbern. Ein schmales schwarzes Band umgibt die
Unterlippe, zieht sich beiderseits zum Augenrand, fängt hinter den
Augen gleich wieder an und durchläuft die Mitte des Körpers, so
weit die Beschuppungreicht; von da aus wird es intensiver schwarz,
geht durch die Schwanzflosse und bildet den oberen Rand des reinweissen
schwertförmigen Fortsatzes bis zu dessen Spitze. Ein
schwächerer Strich, ebenfalls schwarz, läuft über dem Bande parallel
vom Vorderrücken bis in den Schwanz, wo er erlischt. Ein
anderer etwas stärkerer zieht sich unter dem Bande, vom unteren
Winkel der Brustflosse aus bis zur Schwanzflosse. Den Kiel des
Schwanzes, von der Afterflosse an bis zur Schwanzflosse, ziert
ebenfalls eine schwarze Linie, die in ein intensiver gefärbtes Band
übergeht, das beiderseits den Unterrand der schwertförmigen
Schwanzflossenstrahlen begrenzt. Endlich zieht sich auch noch eine
solche schwarze Linie über die Firste des Vorderrückens, vom Hinterhaupte
bis zur Flosse, welche letztere auf ihrer Membrane fein
punktirt ist.
Junges Männchen. Taf. V111. Fig. 2.
Es gleicht der allgemeinen Form nach ganz dem alten Männchen,
unterscheidet sich aber von demselben, ausser seiner minderen
Grösse und der allen jungen Fischen eigenen geringeren Strahlen-Dichotomie,
erstens dadurch, dass die Afterflosse (Fig. d) noch
nicht zum Anklammerungs-Organe entwickelt ist. Ihre vier vorderen
Strahlen, wovon der zweite besonders dick und breit ist, verbinden
sich ganz dicht zu einer einfachen flachen Schwertklinge mit glattem
Rande und ganz hakenloser Spitze; später tritt der Endhaken am