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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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Heckei.  Über  eine

und  der  Doppelsäge  wird  vom  vierten  löffelförmigen,  der  sich  ganz
eigentümlich  umwendet,  in  der  Art  überdeckt,  dass  seine  Höhlung
nach  vorwärts  gerichtet  ist  und  sein  Haken  mit  jenem  des  zweiten
Strahles  parallel  steht,  dahei  wickelt  sich  die  aus  der  Mitte  des
Löffels  kommende  Membrane  um  die  halbe  Peripherie  ihres  Strahles
und  zieht  den  anhängenden  fünften  mit  sich,  der  viel  kürzer  ist  und
durch  seine  ungeteilte  Meisselfläche  den  Rücken  des  vierten  stützt;
ebenso  stützt  auch  der  sechste  den  fünften  und  der  siebente  den
sechsten,  so  dass  die  drei  kurzen  Strahlen  gleichsam  einen  schiefen
Strebepfeiler  gegen  die  langen  bilden.  Noch  kommt  zu  bemerken,
dass  der  dritte  lange  Strahl,  welcher  allein  gespalten  ist,  etwas
zurück  weicht  und  zwischen  dem  zweiten  und  darüber  liegenden
vierten  einen  Kielraum  darstellt,  dessen  Tiefe  gleichfalls  gezähnelt
ist;  gerade  als  sollte  die  niedergelegte  kleine  Afterflosse  des  Weibchens ­
  darin  aufgenommen  werden.  Wir  haben  an  Knochenfischen
bisher  nie  eine  ähnliche  Bildung  wahrgenommen.
Die  Bauchflossen  sitzen  um  einen  Augendiametcr  vor  der
Afterflosse,  das  Ende  ihrer  Anheftung  fällt  senkrecht  unter  den
ersten  Rückenflossenstrahl.  Sie  sind  schmal  und  zugespitzt,  jede
besteht  aus  einem  kurzen  ungetheilten  und  fünf  getheilten  Strahlen,
wovon  der  längste  der  ganzen  Kopflänge  gleicht  und  zurückgelegt
beinahe  die  Spitze  der  gleichfalls  zurückgelegten  Afterflosse  erreicht. ­
  Der  hinterste  Strahl  ist  rückwärts  durch  eine  Membrane  mit
dem  Bauche  verbunden,  und  zwischen  beiden  Bauchflossen  schiebt
sich  die  Beschuppung  als  ein  runder  Lappen  ein.
Die  Brustflossen  sind  abgerundet  und  reichen  bis  über  den  Anfang ­
  der  Rückenflosse  zurück.
Sehr  ausgezeichnet  ist  die  ebenfalls  abgerundete  Schwanzflosse,
aus  deren  unteren  Theile  vier  Strahlen  zu  einer  spitzen,  schwertförmigen ­
  Klinge  verbunden,  weit  hervorragen.  Sie  enthält  im  Ganzen
15  getheilte  Strahlen,  wovon  zwei  zu  jener  Klinge  gehören.  Unter
diesen  folgen  acht  ungetheilte,  davon  zwei  abermals  die  Klinge
bilden  helfen,  und  die  übrigen  sechs  sich  stufenweise  verkürzen.
Die  oberen  Stützenstrahlen,  gleichfalls  acht,  sind  wie  gewöhnlich
verkürzt.
Die  Schuppen  erscheinen  verhältnissmässig  ziemlich  gross  und
bedecken,  wie  an  allen  Poecilien,  den  ganzen  Kopf  und  das  erste
Viertheil  der  Schwanzflosse:  ihr  freier  Rand  ist  stark  abgerundet
            
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