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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

292  Heckei.  Übereine
Brustflossenbasis  von  der  Nasenspitze  und  ist  3 a / s  mal  in  der  ganzen ­
  Körperlänge  (ohne  Schwanzflosse)  enthalten.  Die  Höhe  des
Schwanzes  seihst  beträgt  vor  seiner  Flosse  kaum  um  ein  Viertheil
weniger.  Der  Kopf  ist  spitz,  oben  wie  gewöhnlich  flach,  niedergedrückt ­
  und  nicht  so  lange  als  der  Körper  hoch  ist,  nämlich  etwas
über  viermal  in  der  Gesammtlänge  (ohne  die  Schwanzflosse)  enthalten. ­
  Die  Breite  der  Stirnfläche,  zwischen  den  Augen  gleicht
einer  halben  Kopflänge  oder  der  grössten  Körperdicke.  Die  Augen
liegen  in  der  vorderen  Kopfhälfte  dicht  am  Profilrand,  ihr  Diameter
erreicht  ‘/ 4  der  Kopflänge.  Der  geradlinig  querüber  gespaltene
Mund  öffnet  sich  nach  aufwärts,  so  dass  die  Seiten  des  mit  der
Stirne  ebenen  Zwischenkiefers  nur  eine  sehr  kurze  senkrechte  Biegung ­
  machen.  Der  Unterkiefer  steht  vor,  gleich  einer  aufrechten
horizontal  ahgestutzten  Klappe,  die  beim  Herabsenken  eine  viereckige ­
  Mundöffnung  wahrnehmen  lässt.  Sowohl  der  obere  als  der
untere  Maxillarrand  wird  von  einer  Aussenreihe  etwas  gekrümmter
Borstenzähnehen  dicht  besetzt,  die  im  Spiritus  gelb  werden,  und
hinter  welchen  eine  Binde  ähnlicher  viel  kürzerer  Zähnchen  im
dicken  Zahnfleische  stecken,  welche  weiss  bleiben.
Die  Rückenflosse  beginnt  vor  der  Körpermitte  (ohne  die
Schwanzflosse)  und  endigt  mit  dem  zweiten  Drittheile  der  Ivürperlänge;
  ihre  Strahlen,  wovon  die  getheilten  höchstens  zweimal  dicliotom
  sind,  sind  eben  so  lang  als  die  Basis  der  ganzen  Flosse,  welche
einer  Kopflänge  gleich  ist  oder  der  Körperhöhe  unter  dem  letzten
Rückenflossenstrahle;  die  beiden  ersten  ungeteilten  Strahlen  sind
nur  wenig  kürzer.  Der  obere  Flossenrand  ist  geradlinig  und  läuft
mit  der  Flossenbasis  parallel.  Nach  den  zwei  ersten  ungeteilten
Strahlen  folgen  zwei  einfach  gespaltene,  dann  10,  an  welchen  meistens ­
  nur  der  hintere  Zweig  ihrer  einfachen  Gabel  noch  einmal  gespalten ­
  ist.
In  der  Mitte  des  Körpers,  also  ungefähr  senkrecht  unter  dem
vierten  Strahle  der  Rückenflosse,  fängt  dicht  hinter  der  Analöflhung
die  kurze  so  höchst  merkwürdige  Afterflosse  an.  Ihre  Basis  ist  kaum
über  einen  Augendiameter  lang  und  enthält  im  Ganzen  nur  sieben
Strahlen;  die  vier  vordersten  derselben  sind  nicht  länger  als  jene
der  Rückenflosse  und  bilden  mitsammen  verbunden  die  sonderbare
breite  Klinge,  welche  der  Form  nach  einigermassen  an  den  Eierleger
der  Locusten  erinnert  und  deren  absichtlich  auseinander  geschobene,
            
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