Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

286

Fenzl.  Erklärung  der

sammt  Laubknospe  folgen.  Von  den  fünf  untersten  Kronenblättern
waren  nur  drei  unmittelbar  zwischen  den  Kelchblättern,  die  übrigen
zwei  1  Va—2'"  höher  über  denselben  am  Axengliede  eingefügt.  Die
zum  zweiten  Wirtel  gehörigen  4  unteren  Petalen  bildeten
einen  fast  regelmässigen  Quirl,  indem  sie  von  dem  fünften  Petalum
des  vorhergehenden,  wie  auch  unter  sich  kaum  um  eine  y c  Linie
auseinandergerückt  waren,  während  das  fünfte  um  stark  2  Linien
höher  hinaufgerückt  erschien.  Sieben  Linien  oberhalb  desselben
beginnt  an  dem  Axengliede  der  stärker  auseinander  gezogene  dritte
Ivronen-Wirtel,  dessen  unterstes  Blumenblatt  von  dem  darauffolgenden
um  1  die  drei  folgenden  unter  sieb  um  eine  1  / 3 '",  das  oberste
vom  vierten  um  2  */ a "'  abstanden.  Jedes  dieser,  sonst  ganz  regelmässig ­
  gebildeten,  8—9"'  langen  Blumenblätter  birgt  in  seiner
Achsel  eine  rudimentäre,  punktförmige,  von  zwei  oder  auch  nur  einem,
zur  Entwickelung  gelangten  Vorblättern  umhüllte  Knospe.
Das  vierte  Blumenblatt  dieses  Cyklus  zeigt  an  einem  seiner
Ränder  vom  Nagel  an  bis  fast  zu  halber  Höhe  eine  krautartige,  mit
einem  dichten  Filze  bekleidete  Substanz-Verdickung.  Das  fünfte
dieselbe  Beschaffenheit  au  beiden  Rändern.  Ausserdem  war  letzteres
noch  am  unteren  Drittheile  des  einen  Randes  in  einen  ovalen  an  Beschaffenheit ­
  und  Färbung  der  Platte  ganz  gleichen,  jedoch  um  etwas
mehr  als  die  Hälfte  kleineren  Lappen  gespalten.  Von  rudimentärer
Antherenbildung  bei  allen  keine  Spur.
Die  transversal  zur  Axe  und  Mutterblumenblatte  stehenden  Vorblätter ­
  der  3  unteren  Axillarknospen  sind  paarig  entwickelt,  vollkommen ­
  blumenblattartig,  länglich  und  nachenförmig  zusammengefaltet, ­
  das  erste  in  der  genetischen  Folge  5"',  das  zweite  4"'  lang;
die  der  beiden  folgenden  Knospen  auf  ein  Einziges  reducirt,  wovon
das  zur  vorletzten  gehörige  noch  4'"  lang,  lineallanzettlich,  der
Länge  nach  scharf  nach  innen  zusammengefaltet  und  an  den  Rändern
wollig  gefranst,  das  der  obersten  Knospe  hingegen  nur  als  V"  langes
pfrümliches  wolliges  Schüppchen  erscheint.
Die  drei  folgenden,  in  einem  weiteren  Abstande  von  7  Linien
über  dem  obersten  Blumenblatt  auftretenden  fiederspaltigen
Blattpaare  —  von  welchen  das  unterste  Tom  nächsten  durch  ein
4'",  dieses  vom  letzten  durch  ein  1  i / i '"  langes  Zwischenglied  entfernt
war  —massen  zwischen  10  und  12'"  in  der  Länge  und  zählten,  das
erste  und  letzte  Paar  ausser  dem  unpaarigen  Endblättchen  an  den
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.