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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

Green's  Abhandlung.  „An  essay"  etc.

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von  p  in  jene  von  />'  und  umgekehrt,  ohne  Änderung  des  Werthes
der  Function  umgewandelt  werden  können.  Oder  mit  andern  Worten:
der  Werth  der  von  der  Fläche  allein  herrührenden  Potential-Function ­
  bezüglich  p',  wenn  die  inducirende  Elektricität  Q  in  p  concentrirt
  ist,  kommt  jenem  gleich,  der  bezüglich  p  Statt  hätte,  wenn  die
nämliche  Elektricität  Q  in  p'  concentrirt  wäre.”
Die  immerhin  scharfsinnige  Deduction,  aus  welcher  der  Verfasser ­
  diesen  Satz  folgert,  zeigt  jedoch  einige  Stellen,  woran  die
Allgemeinheit  desselben  scheitert.  Der  Verfasser  geht  davon  aus,
dass  das  Potential  der  im  Punkte  A  befindlichen  Elektricität  Q  und
jenes  der  auf  der  Fläche  inducirten  zusammengenommen,  wie  es  das
Gleichgewicht  fordert,  für  alle  Punkte  der  Fläche  eine  constante
Summe  geben;  doch  wird  irrig  vorausgesetzt,  dass  diese  Constante
bloss  von  der  Elektricität  Q,  nicht  aber  von  den  Coordinaten  des
Punktes  A  abhänge,  mithin  ihre  Differentiale  nach  diesen  Coordinaten ­
  jederzeit  verschwinden.  Ferner  nimmt  der  Verfasser  am
Ende  der  Deduction  an,  dass  wenn  der  inducirende  Punkt  auf  die
Fläche  versetzt  wird,  das  Potential  der  daselbst  inducirten  Elektricität ­
  für  irgend  einen  andern  Punkt  der  Fläche  denselben  Werth
erhalte,  welcher  ihm  bezüglich  des  ersteren  Punktes  zukäme,  wenn
der  letztere  die  inducirende  Elektricität  enthielte.
Der  Satz  des  Verfassers  gilt  aber  für  eine  Kugelfläche,  wovon  man
sich  mittelst  der  P  o  i  s  s  o  n’schen  Formeln  leicht  überzeugt.  In  diesem
Falle  findet  offenbar  die  zweite  der  obigen  Bedingungen  Statt;  die
erste  wird  zwar  auch  da  nicht  erfüllt,  doch  reducirt  sich  die  Summe
der  nach  den  Coordinaten  von  A  genommenen  zweiten  Differentiale
auf  Null,  worauf  es  in  erwähnter  Deduction  eigentlich  ankommt.

Custos  Dr.  Fenzl  übergibt  der  Classe  die  Beschreibung  einer,
ihm  durch  Herrn  Doctor  und  Professor  Bill  zu  Wien  in  zwei  getrockneten ­
  Exemplaren  mitgetheilten  monströsen  Blüthenbildung  von  Rosa
Centifolia  Linn.,  und  erläutert  sie,  mit  Hinweisung  auf  den  normalen
Bau  der  Rosenblüthe  nach  Endlichers  und  Schleidens  Ansicht,
im  freien  Vortrage  und  durch  Zeichnungen  an  der  Tafel.  (Taf.  VI,  VII.)
Beide  Missbildungen  gehören  jener  selteneren  Reihe  monströser
Blüthenbildungen  an,  bei  welchen  die  Blüthenaxe  durch  einfache
Verlängerung  ihrer,  innerhalb  des  Kelch  wirteis  im  Normalzustände
            
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