eines galvanischen Stromes auf einen magnetischen Punkt.
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Handelt es sicli um die Beurtheilung der Einwirkung des gesummten
Stromes auf den magnetischen Punkt, so sind zunächst die
Componenten dieser Action zu bestimmen. Um die Kraft X zu
finden, womit der magnetische Punkt nach irgend einer gegebenen
Richtung hin getrieben wird, muss man die Action jedes einzelnen
Stromtheilchens auf den magnetischen Punkt nach dieser Richtung
zerlegen , und alle solcherweise erhaltenen Componenten mit gehöriger
Rücksicht auf ihre Zeichen addiren. Ist w der Winkel
der vorgezeichneten Richtung mit der auf die Ebene des Winkels
senkrechten Richtung der vom Elemente ds ausgehenden Kraft, so
ergibt sich sonach
X = ckmj ^ ds,
wobei die Integration über den Theil des Stromleiters, dessen Action
man betrachtet, auszudehnen ist.
Dieser Ausdruck lässt sich auf eine sehr einfache Weise umstalten.
Für je drei Richtungen im Raume erhält das Product des
Sinus des Winkels zweier derselben mit dem Cosinus des Winkels
der auf die Ebene des vorgenannten Winkels senkrecht stehenden
und der dritten Geraden hei jeder der hier möglichen drei Combinationen
einerlei numerischen Werth. Es entspricht nämlich dieses
Product dem Rauminhalte eines Parallelepipeds, dessen Seitenlinien
sämmtlich der Längeneinheit gleich sind, und die erwähnten Richtungen
haben. Dies vorausgesetzt sei cp der Winkel zwischen den
Richtungen von X und ds, und 0 der Winkel, den die auf die Ebene
von cp senkrechte Gerade mit der Linie u bildet, welchen Winkel
wir so nehmen, dass cos 0 dasselbe Zeichen wie cos w erhält 1 )»
so hahen wir
sin . cos w = sin y. cos 0.
mithin auch
X = ckm f 8in? ; ta C0 — ds.
*) Wählt man den Sinn dieser Senkrechten dergestalt, dass sie rücksichtlich der
llichtungen von X und ds dieselbe Lage hat, wie die auf die Kbene des Winkels
tp senkrechte Richtung der Kraft, womit der magnetische Punkt das
Stromelement treibt, gegen die Richtungen von ds und u, so geschieht dieser
Bedingung jederzeit Genüge.