von Chiäpas.
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Central-Amerika; alle aber nach keiner Seite hin genau festgestellt
und bezeichnet; die meisten Karten sind hinsichtlich der Grenzen unrichtig
und die Lage der Ortschaften betreffend, häufig ganz falsch.
Gebirge: Drei Gebirgsketten durchschneiden das Land von
Ost nach West, deren mittlere sich in die Cordillera de la Siera
madre fortzusetzen scheint. Eine ihrer höchsten Spitzen ist der
Berg Hueitepec, östlich von San Cristoval, auf 8,500' über der
Meeresfläche geschätzt. Sie schliessen die fruchtbarsten Thäler mit
dem herrlichsten Klima ein und bilden das Paradies der Republik.
Flüsse: Die wasserreichsten und schiffbarsten, welche sich
alle in den Golf von Mexico ergiessen, sind:
1. Der Cliiäpa, welcher in den Gebirgen von Cuchmnatlanes
in Central-Amerika entspringt, Anfangs von Ost nach West, später
von Süd nach Nord, den ganzen Staat durchströmt und in der
Provinz Tabasco, unter dem Namen Grijalva oder Tabasco sich
hei Guadalupe de la frontera in den Golf ergiesst.
2. Der Osumasinta, welcher seinen Ursprung in den Gebirgen
von Pcten und dem See Panajachel h^t und sich vor seinem Ausflusse
in drei Äste spaltet, von welchen der eine in die Laguna de
Terminos, der zweite hei der Barre von San Pedro y Pablo in
den Golf, der dritte hingegen, auch Tres bocas genannt, hei Mescalapa,
in den Tabasco kurz vor dessen Ausfluss mündet.
3. Der Tulija, der südlich vom Dorfe Bachajon entspringend,
unter dem Namen Puscatan sich in den Golf ergiesst. Der Blanquillo
von den Gebirgen Isgualans kommend, der Teäpa in den Umgebungen
Pantepeques und San Bartolome de Ginebras entspringend und
der Magdalena- oder SantaMonica-Fluss, von den Gebirgen Tapalapäs
kommend, münden sämmtlich in den Grijalva oder Tabasco.
Ausser diesen G Hauptflüssen zählt Chiäpas noch mehr als 30 kleinere,
theilweise schiffbare Nebenflüsse nebst zahllosen Bächen. Die
am stillen Ocean liegende Depcndenz Soconusco zählt 27 sich in
denselben ergiessende Flüsse, von welchen folgende schiffbar sind:
1. der Tilapa, vereinigt mit den Naranjo hei der Barre Ocoz; dann
2. der Suchiate bei der Barre von Ayutla; 3. der Cujohcican hei
der Barre gleiches Namens, und 4. die drei Cohatanes bei der Barre
von San Simon.
Seen: 1. Der Tepancuapan im Districte von Comitlan,
6 Leguas lang und in seiner grössten Ausdehnung 1 Legua breit.