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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

Unternehmung  einer  geologischen  Karte  Österreichs.

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hen  begonnen,  ohne  ihre  Einwirkung  fortgefülirt  werden  würden,
aber  gewiss  nicht  ohne  den  Wunsch,  dass  sie  zu  besserem  Gedeihen
behilflich  gewesen  wäre.  Es  bezieht  sich  dies  vorzüglich  auf  die  im
Vorhergehenden  erwähnten  geologischen  Vereine.  Eine  kleine
Bewilligung  etwa  von  100  fl.  jährlich  für  jeden  Avürde  ohne  Zweifel
die  gewünschte  Wirkung  hervorbringen.
2.  Eigene  Vorarbeiten.  Unter  diese  Abtheilung  glauben
wir  diejenige  Art  der  Wirksamkeit  der  Akademie  stellen  zu  müssen,
welche  die  Verbindung  aller  speciellen  Arbeiten  vom  Anfänge  bis  zur
Vollendung  des  Unternehmens  sichert,  nämlich  die  Leitung  des  Ganzen ­
  durch  Individuen,  welche  die  dazu  nothwendigen  Kenntnisse
besitzen,  und  sonst  die  wünschenswerthen  Bürgschaften  für  eine
künftige  Durchführung  des  Unternehmens  bieten.  Alle  Umstände
vereinigen  sich,  um  hier  insbesondere  zwei  junge  Männer  zu  nennen,
die  durch  bereits  geleistete  Arbeiten  und  genaue  Bekanntschaft
mit  den  allgemeinen  geologischen  Verhältnissen  der  Monarchie,
bei  der  wünschenswerthen  Jugendkraft  und  längst  erprobter  Hingebung ­
  für  die  Wissenschaft  und  die  Pflichten  ihres  Amtes,  vorzugsweise ­
  der  Aufgabe  gewachsen  erscheinen,  nämlich  die  Herren
Dr.  Moriz  Hörn  es,  Assistent  am  k.  k.  Hof  -  Mineralien-Cabinete
  und  Franz  Ritter  von  Hauer,  Assistent  am  k.  k.  montanistischen ­
  Museo.
Eine  sehr  wünschenswerthe  Vorbildung  zu  dem  in  Aussicht
gestellten  Zwecke  für  beide  Herren  ist  jedoch  die,  dass  sie  selbst  mit
eigenen  Augen  diejenigen  Gebirgsformationen  in  ihren  Lagerstätten
gesehen  haben  sollten,  welche  mit  den  in  der  Monarchie  vorkommenden ­
  gleichartig,  aber  anderwärts  vorzüglich  in  Frankreich  und  England, ­
  bereits  genauer  untersucht  und  besser  bekannt  sind.  Eine  wohl
durchdachte  und  vorbereitete  Reise  von  einem  Sommer  würde  zu
diesem  Zwecke  genügen.  Wir  würden  gerne  nicht  nur  die  vortheilhafteste
  Reiseroute  auswählen  und  mittheilen,  sondern  auch  durch
unsere  Verbindungen  die  freundliche  Aufnahme  von  den  Geologen
Frankreichs  und  Englands  erleichtern.
Eine  zweite  Reise-Aufgabe  wäre,  genau  die  mannigfaltigen  Anstalten ­
  kennen  zu  lernen,  welche  in  jenen  Ländern  zu  dem  Zwecke
eingerichtet  sind,  und  die  Erfahrungen  zu  sammeln,  die  bei  den
jahrelang  dauernden  Fortschritten  der  Arbeiten  gemacht  wurden.
Eine  gedruckte  Nachricht  über  die  Arbeiten  in  England  von  Herrn
            
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