Unternehmung einer geologischen Karte Österreichs.
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hen begonnen, ohne ihre Einwirkung fortgefülirt werden würden,
aber gewiss nicht ohne den Wunsch, dass sie zu besserem Gedeihen
behilflich gewesen wäre. Es bezieht sich dies vorzüglich auf die im
Vorhergehenden erwähnten geologischen Vereine. Eine kleine
Bewilligung etwa von 100 fl. jährlich für jeden Avürde ohne Zweifel
die gewünschte Wirkung hervorbringen.
2. Eigene Vorarbeiten. Unter diese Abtheilung glauben
wir diejenige Art der Wirksamkeit der Akademie stellen zu müssen,
welche die Verbindung aller speciellen Arbeiten vom Anfänge bis zur
Vollendung des Unternehmens sichert, nämlich die Leitung des Ganzen
durch Individuen, welche die dazu nothwendigen Kenntnisse
besitzen, und sonst die wünschenswerthen Bürgschaften für eine
künftige Durchführung des Unternehmens bieten. Alle Umstände
vereinigen sich, um hier insbesondere zwei junge Männer zu nennen,
die durch bereits geleistete Arbeiten und genaue Bekanntschaft
mit den allgemeinen geologischen Verhältnissen der Monarchie,
bei der wünschenswerthen Jugendkraft und längst erprobter Hingebung
für die Wissenschaft und die Pflichten ihres Amtes, vorzugsweise
der Aufgabe gewachsen erscheinen, nämlich die Herren
Dr. Moriz Hörn es, Assistent am k. k. Hof - Mineralien-Cabinete
und Franz Ritter von Hauer, Assistent am k. k. montanistischen
Museo.
Eine sehr wünschenswerthe Vorbildung zu dem in Aussicht
gestellten Zwecke für beide Herren ist jedoch die, dass sie selbst mit
eigenen Augen diejenigen Gebirgsformationen in ihren Lagerstätten
gesehen haben sollten, welche mit den in der Monarchie vorkommenden
gleichartig, aber anderwärts vorzüglich in Frankreich und England,
bereits genauer untersucht und besser bekannt sind. Eine wohl
durchdachte und vorbereitete Reise von einem Sommer würde zu
diesem Zwecke genügen. Wir würden gerne nicht nur die vortheilhafteste
Reiseroute auswählen und mittheilen, sondern auch durch
unsere Verbindungen die freundliche Aufnahme von den Geologen
Frankreichs und Englands erleichtern.
Eine zweite Reise-Aufgabe wäre, genau die mannigfaltigen Anstalten
kennen zu lernen, welche in jenen Ländern zu dem Zwecke
eingerichtet sind, und die Erfahrungen zu sammeln, die bei den
jahrelang dauernden Fortschritten der Arbeiten gemacht wurden.
Eine gedruckte Nachricht über die Arbeiten in England von Herrn