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H a idin g er. Pleochroismus des
Die regelmässigen Formen des Salzes gehören in das augitisclie
Kristallsystem. Da sich bei so vielen anderen Krystallspecies schon
drei verschiedene Farbentöne nach den drei Elasticitätsaxen orientirt
gefunden hatten, so musste auch hier die Untersuchung darauf fortgeführt
werden, was auch gelang, obwohl bei der geringen Durchsichtigkeit
die Töne sich nur unter besonders günstigen Umständen
wabrnehmen Hessen. Berzelius bat folgende Beschreibung: „Die
Krystalle werden gewöhnlich gross und regelmässig, rhombische
Prismen mit zweiseitiger Zuspitzung bildend. Die stumpfen Kanten
des Prismas sind zuweilen durch Flächen ersetzt, wodurch das Prisma
sechsseitig wird.”
Ich beobachtete die in beistehender Skizze
dargestellte Form, bestehend aus der geneigten
Basis P, dem Längsprisma d und dem
der Axe parallelen Prisma M, mit der Bezeichnung
0 (P). D(4ooA(üf).oofl(r).
Annähernde Messungen gaben die Winkel:
d gegen d (über P) = 140°
Mgegen M =70°
0 gegen die vordere
scharfe Kante MM— 110°.
Die Flächen P und d sind gut gebildet, und ziemlich eben, die
Flächen M aber sind immer etwas uneben, mehrere Krystalle in wenig
verschiedener zum Tlieil divergirender Stellung zusammengehäuft,
so dass die Messungen mit bessern Krystallen wiederholt werden
sollten. Die Krystalle waren bis einen halben Zoll lang, bei einem
Durchmesser von einer Linie, aber die am besten ausgebildeten viel
kleiner.
Es zeigten sieb nun die Farbentöne durch die dichroskopisehe
Loupe, wie folgt:
1 Normale
(wenig mehr] ^dunkelster!
Grün •
Queraxe
Axe
Ivioletgrau
] wenig mehr]
(gclbl. grün
zwischen seladongriin
und lauch-f
grün, in das Yio-(
lote ziehend
Berlinerblau .
Die Prismen sind oft zwischen zwei Flächen von M ganz dünn,
man kann dann zuweilen leicht die geringe Differenz zwischen den
zwei grünen Tönen wahrnehmen. Auf quer nach der Axe abgesprengten
)..
mittlerer 1 on.
hellster ^