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H a i d i n g e r. Pleochroismus ites
+
h r ~'
1. 3. 3 ... (r— 1)
lim.
A^fO)
+ R
wobei
R = lim. (n — r -|-1) ( n ,JLi ') A r f (x-\-ziv)
oder auch
R — lim. {j!) A r f (x zw)
erscheint. Diese beiden Ausdrücke reduciren sich, wenn man die
Symbole (”7—7') un d (”) durch die Brüche, welche sie vorstellen,
ersetzt und erwägt, dass zw zwischen 0 und nw oder h fällt,
mithin unter der Gestalt des Productes 0/t gedacht werden kann,
wobei 6 einen zwischen 0 und 1 liegenden Factor bedeutet, auf
und
R =
R =
hr
1. 3. 3...(r—1)
h r
lim.
lim.
A r f (j: + Oll)
w~ r _
A r f f.r + Oh)
1. 3. 3 ... r iv r
wobei 6 in der zweiten Form der Ergänzung R nicht denselben
Werth bat, wie in der ersten. Wie mit dieser Deduction die Entwickelung
der Grundbegriffe der Differentialrechnung, und zwar auf
die lichtvollste Weise gegeben werden kann, bedarf keiner weiteren
Erörterung.
SITZUNG VOM 13. JULI 1848.
Herr Bergrath Hai ding er las folgende Mittheilung „Über
den Pleochroismus des oxalsauren Chromoxydkalis."
Seit längerer Zeit mit Untersuchungen von Krystallen in Beziehung
auf ihre chromatische Lichtabsorption beschäftigt, drängte
sich mir der Gedanke auf, dass es möglich sein müsste, gewissen
Gesetzen des Vorkommens der natürlichen Farben auf die Spur zu
kommen, wenn es gelänge, die Farben gewisser einfacher Körper und
ihre ersten Vei'bindungen unter verschiedenen Verhältnissen zu verfolgen.
Längst hatte ich gewünscht, das von W. Gregory entdeckte
blaue Doppelsatz von oxalsaurem Chromoxyd und oxalsaurem Kali
(KO, C 2 0 3 Cr a 0 3 3 C 2 O a + OHO) bei der von anderen Chromsalzen
so verschiedenen blauen Farbe zu untersuchen. Noch viel
lebhafter wurde mein Wunsch, als sich an den Krystallen des urali-