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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

der  T  a  y  1  o  r’sclien  Formel.

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nirgends  durch  den  Druck  veröffentlicht  habe,  so  dürfte  es  nicht
unpassend  erscheinen,  wenn  ich  dasselbe  jetzt  noch  der  hochverehrten ­
  Classe  zur  Aufnahme  in  unsere  Sitzungsberichte  vorlege.
Bezeichnet  man  die  Glieder  irgend  einer  Reihe,  oder  auch  nur
regellosen  Grössenfolge  mit
u 0 ,  U i9  Wj  j  ^3  5  •  •  •  •  •  •  •
und  die  Glieder  der  daraus  hervorgehenden  Differenzreihen  mit
Aw„,  Am,,  Attj,  Au 3 ,  ....  Am,,,  ....
A 2 w„,  A 2 m 1  ,  A 2 «a,  A 2 m 3  A 2 m„,  ....
u.  s.  w.,  ,
wobei  jede  dieser  Reihen  aus  der  vorhergehenden  entsteht,  wenn  man
daselbst  jedes  Glied  von  dem  nächstfolgenden  abzieht,  so  lässt  sich  auf
die  allbekannte  Weise  zeigen,  dass  jedes  Glied  u n  der  Grundreihe  durch
«o,  Aw 0 ,  A 2 w 0 ,  etc.  bis  A m m 0  ,  mittelst  einer  Formel  von  der  Gestalt
u n  =  w 0  -j-  A t  Am 0  "f -  A-m 0  -j-  ....
.  .  .  .  -j-  Ar  A r « 0  —[—  ....  —(—  A”w 0
ausgedrückt  wird,  wobei  die  Coefficienten  A lt  A. z ,  ....  Ar,  ....
von  der  Beschaffenheit  der  Grundreihe  unabhängige  positive  ganze
Zahlen  sind,  deren  stufenweise  Berechnungmittelst  des  Pascal’schen
Zahlendreieckes  vollzogen  werden  kann.
Um  die  Zusammensetzung  jedes  dieser  Coefficienten,  wie  Ar,
aus  den  einzig  und  allein  darauf  einflussnehmenden  Elementen  ?iund  r
ausfindig  zu  machen,  bedenke  man,  dass  für  eine  Reihe,  bezüglich
welcher  die  Grössen
u 0 ,  Am„,  A 2 it 0 ,  ....  bis  A’’“ 1 «,,
sämmtlich  =  0  wären,  ferner
A r « 0  von  Null  verschieden  bliebe,  und  endlich
A r+1 M 0 ,  A r + 2 i/ 0 ,  ....  bis  A"m 0
wieder  sämmtlich  =  0  ausfielen,  obige  Formel  sich  auf
u n  =  Ar  A r u 0
reduciren  würde,  woraus  man  sogleich

erhielte.
Sollen  die  Grössen  w„,  Aw 0 ,  A 2 m 0 ,  etc.  bis  A r ~ 1 n 0  versclnvinden,
so  müssen  auch  u t ,  u % ,  u 3 ,  etc.  bis  w r _i  sämmtlich  ==  0  sein.  Es
wird  also  für  w„  eine  Function  von  n  zu  wählen  sein,  welche  sich  auf
Null  reducirt,  wenn  man  entweder
            
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