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G ö r g ey. Über die fetten
schwachem, angenehm ohstartigem Gerüche, süsslich fadem Geschmacke,
und einem specifischen Gewichte von 0,86 hei 20° C. Bis
auf 10° C. unter 0 abgekühlt, gesteht er zu einem festen weissen
Körper, fängt bei 264° C. an zu sieden, und destillirt farblos über,
während der Siedepunkt nach und nach etwas steigt, und der Inhalt
der Retorte sich etwas bräunt.
Auffallend ist das Zusammentreffen dieses gefundenen Siedepunktes
mit dem nach Kopp’s Gesetz für die Formel des Pichurimtalgsäure-Äthers
berechneten — den gefundenen Siedepunkt des
Essigäthers = 74° als Grundlage angenommen.
Essigäther — C s H s 0 4 ; Siedepunkt = 74° C.
Pichurimäther = C 28 //, 8 0 4 = C s // s 0 4 -\- 10 (C 2 // 2 ),
folglich sein Siedepunkt = 74 -|- 10 X 19 = 264° C.
0,3118 Gr. Pichurimtalgsäure-Äther gaben mit Kupferoxyd und
Sauerstoff verbrannt 0,8393 Gr. Kohlensäure und 0,3484 Wasser.
Hieraus folgt seine procentische Zusammensetzung:
At. Berechnet. Gefunden.
Cj„ — 168 — 73,68 — 73,41
// 23 — 28 — 12,28 — 12,42
0 4 — 32 — 14,04 — „
228 — 100
Das specifische Gewicht seines Dampfes berechnete ich aus
folgenden Daten:
Ballon mit Luft . . . = 22,2164 .
„ „ Dampf . . = 22,7286
Temperatur der Wage = 20° C.
„ des Bades = 290° C.
Barometerstand . . . = 748,98 Mm.
Inhalt des Ballons . . = 123 C. C.
Luftrückstand ....
Der Rückstand im Ballon war etwas gebräunt. Sonach die
specifische Dampfdichte 8,4
C 28 Vol. = 23,2960
H 56 „ = 3,8808
0 4 „ = 4,4372 Berechnet. Gefunden.
31,614 : 4 = 7,9 8,4