Säuren des Cocosnussöles.
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Wenn ich, trotz der Angabe dieser Eigenschaften des caprinsauren
Silberoxydes noch von einer Ähnlichkeit desselben mit den
Silbersalzen der übrigen festen oder schmierigen fetten Säuren
spreche, so geschieht dies in der Überzeugung, dass alle nachbarlichen
Glieder der fetten Reihe in allen bekannten Eigenschaften
j einander zu sehr ähneln, um an der Ähnlichkeit ihrer Silbersalze
zweifeln zu können. Schwerlich dürfte sonach die Löslichkeit ihres
Silbersalzes in Wasser ein charakteristisches Erkennungszeichen
für die Caprinsäure bleiben.
Das frisch gefällte Silbersalz der Caprinsäure, gleich nach
dem Absetzen auf einem Filter gesammelt, mit heissem Wasser
ausgewaschen und getrocknet, gibt zerrieben ein weisses, am
Lichte nach einiger Zeit röthlich werdendes Pulver, welches in der
Analyse folgende Resultate lieferte.
0,489 Gr. caprinsaures Silberoxyd gaben mit Kupferoxyd
in Sauerstoff verbrannt 0.7697 Gr. Kohlensäure und 0.2988 Gr.
Wasser.
0.304b Gr. caprinsaures Silberoxyd gaben 0,1173 Gr. Silber,
g Dies macht in Procenten:
At. Berechnet. Gefunden.
C 20 — 120 — 43,01 — 42,93
H l9 — 19 — 6,81 — 6,79
0 3 — 24 — 8,60 —
ArjO. — 116 — 41, bS — 41,38
Diese wenigen analytischen Resultate mögen genügen, die
Richtigkeit nachstehender Formeln zu bestätigen:
Gaprinsäure-Hydrat C-,„ // 20 0 4
Caprinsaurer Baryt C 20 H i0 O a + BuO.
Caprinsaures Silberoxyd... . C 20 H l0 O s + AgO.
P i c h u r i m t a 1 g s a u r e r Baryt.
Die Darstellung desselben ist bereits aus Vorhergehendem
s bekannt.
Er krystallisirt, wie erwähnt, aus der wässerigen kochendheissen
Lösung beim Erkalten in spärlichen sehr voluminösen
sclmeeweissen Flocken. Die concentrirte heisse, alkoholische Lösung
füllt sich beim Erkalten durchaus mit einem dichten Haufwerk
von äusserst zarten, flimmrigen Krystallen an. Bei 100° C. getrocknet,
ist der pichurimtalgsaure Baryt vom caprinsauren, dem Ansehen,
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