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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

Sammlung  naturwissenschaftlicher  Abhandlungen.

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Antrag,  den  ich  derselben  für  meine  eigene  Person  vorlege,  auch
eine  Unterstützung  meiner  eigenen  Arbeiten  betrifft,  und  zwar
der  Unternehmung,  welche  im  Mai  1S4G  vorgeschlagen,  den  1.  Juli
desselben  Jahres  als  Ausgangspunkt  zählt,  der  Herausgabe  einer
„S!a  m  m  1  u  n  g  n  a  t  u  r  w  i  s  s  e  n  s  c  h  a  f11  i  c  h  e  r  A  b  h  a  n  d  1  u  n  g  e  n.”
Der  Plan  der  Unternehmung  ist  folgender:  Freunde  der  Naturwissenschaften, ­
  ich  verehre  mehrere  gegenwärtig  in  der  Classe,  vertrauten ­
  mir  jährlich  zwanzig  Gulden  C.  M.  an,  um  sie  nach  meinem
eigenen  Urtheile  möglichst  gut  für  die  Herausgabe  naturwissenschaftlicher ­
  Abhandlungen  zu  verwenden.  Dies  schliesst  die  Verwendung
zu  dem  Zwecke  der  Gewinnung  von  Material  zur  Herausgabe  nicht
aus;  ich  habe  schon  im  ersten  Jahre  in  dieser  Richtung  gearbeitet.
Mehrere  Gönner,  zum  Theil  in  der  höchsten  gesellschaftlichen  Stellung ­
  vertrauten  mir  grössere  Beträge  an.  Im  Ganzen  sind  bereits  so
viele  Unterzeichnungen  gewonnen,  dass  sie  mit  jenen  Mehrbeträgen
die  jährliche  Summe  von  ungefähr  viertausend  Gulden  C.  M.  durstellen.
Jeder  Unterzeichnete  erhält  ein  Exemplar  dessen,  was  herausgegeben ­
  wird;  es  konnte  weniger,  als  die  Einzahlung  an  Werth  betragen,
aber  schon  im  ersten  Jahre  wurde  dieser  Werth  erreicht,  ein  schöner
Band  von  Abhandlungen  zu  fünfzehn  Gulden,  zwei  Bände  Berichte
über  Mittheilungen  von  Freunden  der  Naturwissenschaften  zusammen
zu  fünf  Gulden  wurden  vertheilt,  dazu  gegen  einhundertfünfzig  Exemplare ­
  an  Akademien,  Gesellschaften  und  Redactionen  wissenschaftlicher ­
  Zeitschriften,  mit  Tauschanerbietungen,  die  theils  bereits
erwiedert  wurden,  theils  noch  ausständig  sind.
In  diesem  zweiten  Jahrgange  18 4 ?/48  erhält  jeder  Unterzeichner
den  Werth  von  einunddreissig  Gulden,  nämlich  einen  Band  von
zwanzig  Gulden,  die  Berichte  von  sechs  Gulden  und  darüber  noch
Czjzek’s  schöne  Karte  der  nächsten  Umgehung  Wiens,  fünf  Gulden
letztere  für  die  zweihundert  ersten  Unterzeichner.
Ich  habe  im  Verlaufe  der  schwierigen  Unternehmung  reichlich
die  Befriedigung  genossen,  welche  augenscheinlich  wachsender  Credit
gewährt.  Die  Namen  des  Verzeichnisses  geben  davon  Zeugniss.  Seine
Majestät  unser  all  er  gnädig  st  er  Monarch  an  der  Spitze
und  fünf  k.  k.  Prinzen  und  Erzherzoge,  derzeit  nach  zuerst
unsern  eigenen  hohen  Curator,  den  durchlauchtigsten  Erzherzog
Johann,'  dazu  die  ersten  Staatsmänner,  Männer  der  Wissenschaft
und  Gönner  derselben,  Beiträge  aus  London,  Paris,  Berlin,  München,
            
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