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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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Haidinger.

infundibulari-campanulata,  curviuscula,  lobis  fimbriato-dentatis.
Stamina  fauce  parum  exserta.  Stylus  usque  ad  apicem  hirsutus.
Arctocalyx  insignis.  Pedicelli  calycem  aequantes  v.  superantes.
  Calyx  dentibus  margine  erecto  minute  semdatis.  Corolla
tubuloso-campanulata  recta,  lobis  subintegris.  Stamina  lobis  subexserta.
  Stylus  superne  glaber.

Herr  Bergrath  Haidinger  überreichte  eine  für  die  Denkschriften ­
  der  kaiserlichen  Akademie  der  Wissenschaften  bestimmte
Mittheilung  „Über  den  Dutenkal  k,”  und  erläuterte  die  Hauptpunkte ­
  derselben  durch  eine  Reibe  von  Schaustufen  aus  der  Sammlung ­
  des  k.  k.  montanistischen  Museums.  Der  Dutenkalk  hat  längst
die  Aufmerksamkeit  der  Forscher  auf  sich  gezogen.  Der  Struttmärgel
  der  Schweden  yon  Görarpsmölla  bei  Helsingborg  in  Schonen
war  in  Davila's  Catalog  beschrieben.  Guyton  Morveau  gab  die
erste  Abbildung  eines  Nagelkalkes  im  Jahre  1780  im  Journal  de
Pliysique.  Eine  ausführliche  Beschreibung  des  ersteren  mit  Abbildungen ­
  gab  später  Hausmann  in  seiner  skandinavischen  Reise
und  in  den  Schriften  der  Wetterauischen  Gesellschaft.  Über  den
würtembergischen  Nagelkalk  wurden  hier  aus  einem  Manuscripte
Schüblers  Nachrichten  gegeben,  die  Haidinger  selbst  von
Herrn  Edmund  Schmid  in  Rottweil  mitgetlieilt  erhielt.  Über
den  Dutenkalk  der  Vereinigten  Staaten  von  Nord-Amerika  enthält
Silliman’s  Journal  schätzbare  Nachweisungen,  Beschreibungen
und  Ansichten,  wie  sie  die  Literatur  enthält,  sind  hier  gesammelt.
Die  Untersuchung  der  Natur  wurde  durch  Stücke  veranlasst,
die  der  k.  k.  Herr  Hofrath  M.  Lay  er  an  das  k.  k.  montanistische
Museum  gegeben  bat.  Sie  waren  aus  dem  Banat,  und  im  Sommer
1846  bei  Steierdorf  gesammelt  worden.  Herr  Schichtmeister  v.
Kolosväry  in  Steierdorf  bei  Oravitza  sandte  auf  Haidinger’s
Bitte  noch  mehrere  Stücke  von  einem  nahe  gelegenen  Fundorte,
dem  Breunnerschaeht  im  Hangenden  der  Gerlistyer  Kohle.  Die
Trichter  sind  hier  bis  sechs  Zoll  hoch  zwischen  der  Spitze  und
der  erweiterten  Basis.  Die  erstere  der  genannten  Varietäten  gab
die  Entwickelung  einer  Theorie  der  Bildung  an  die  Hand,  die  bisher
noch  nicht  versucht  worden  war.  Die  zu  oberst  liegenden  Spitzen
            
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