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Schrotter. Anträge.
Aufnahme in England, wofür unter der Leitung des berühmten
Geologen Sir H enry D e la B ech e bedeutende Summen verwendet
werden, die von Green ougli und andern, die schöne Karte von
Frankreich von Elie de Beaumont und Dufrenoy, die Arbeiten
in Sachsen, Preussen, Russland, den vereinigten Staaten von Nord-Amerika
u. s. w. Wohl sei auch in unseren Ländern einiges vorbereitet,
so wie in Tirol, wo schon die Karte durch den geognostischmontanistischen
Verein nach München in Druck gegeben wurde; in
Inner-Österreich, wo der geognostisch-montanistische Verein Herrn
von Morlot als Commissär gewonnen hat. In Ungern Avurde diesen
Sommer unter günstigen Auspicien ein Verein gegründet, und in
Böhmen ein neuer Verein besprochen. Aber es sei allerdings noch
so viel zu thun übrig, dass die Akademie selbst, deren mathematisch-naturwissenschaftlicher
Classe hier die Übersichtskarte vorgelegt
Avird, mit kraftvoller Hand eingreifen muss um alle diese vereinzelten
Bestrebungen aus einem höheren Gesichtspunkte, dem
der Wissenschaft, zu verknüpfen, und einem schönen Ziele entgegen
zu führen.
Die Classe schloss sich der so eben ausgesprochenen Ansicht
einstimmig an, und forderte die Herren Part sch und Haidinger
zu einem gemeinschaftlichen Vorschläge auf, wie die Akademie zur
Förderung des angegebenen ZAveckes thätig werden könne.
Professor Schrotter las eine Mittheilung des Professors
Nendtvich über den Sand von Olähpian in Siebenbürgen, Avelcher
Nikel, Eisen und Platin als Gemengtheile enthalten soll.
Auf die Einladung der Classe übernahm Herr Custos Parts ch
die Bericht-Erstattung über diese Mittheilung.
Professor S chrötter stellte ferner den Antrag, die Classe möge
sich bei der Gesammt-Akademie um Bewilligung zur Anschaffung
eines genauen Goniometers zu krystallographischen. Untersuchungen,
Avie solche von den Mechanikern Bötticher und H a 1 s k e zu
Berlin nach Mitscherlich’s Angabe ausgeführt werden, verwenden.