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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

Russeggcr.  Über  organische  Reste  in  Wieliczka.

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gäbe  zu  erleichtern  verspricht,  macht  es  andererseits  der  Commission
zur  Pflicht,  in  dem  gegenwärtigen  Augenblicke  noch  nicht  den  definitiven ­
  Antrag  zu  stellen,  das  Unternehmen  auf  sich  zu  nehmen,  und  die
erforderlichen  Mittel  vorläufig  für  die  verschiedenen  Arbeitsperioden
der  aufeinander  folgenden  Jahre  auszutheilen.  Noch  ist  sie  nämlich  nicht
im  Stande,  die  Ausdehnung  zu  schätzen,  in  welcher  ihr  jene  Erleichterung ­
  zu  Theil  werden  kann.
Die  Commission  glaubt  daher,  ihrem  heutigen  Anträge  folgende
Gestalt  geben  zu  sollen:
Antrag:  Die  mathematisch-naturwissenschaftliche  Classe  der
kaiserlichen  Akademie  der  Wissenschaften  wird  die  geeigneten  amtlichen ­
  Schritte  machen  um  auf  die  Grundlage  der  Eingabe  von  Herrn
Barrande  vom  13.  April,  mit  Bericht  von  dem  kaiserlichen  Akademiker ­
  W.  Haidinger,  und  des  heutigen  Commissions-Berichtes,  die
freundliche  Beihilfe  der  k.  k.  Staats-Druckerei  in  der  Ausführung  der
Druck-  und  lithographischen  Arbeiten  anzusprechen.  Die  Angabe
der  Ausdehnung  dieser  Beihilfe  wird  die  Classe  in  den  Stand  setzen,
über  die  ihr  dann  selbst  noch  übrig  bleibenden  Obliegenheiten  die
geeignete  Verfügung  zu  treffen.
Die  Classe  erklärt,  in  Erwägung  der  obwaltenden  Zeitverhältnisse,
die  Entscheidung  über  diesen  Antrag  vor  der  Hand  noch  aufschieben
zu  wollen.

Herr  Bergrath  Hai  ding  er  legt  der  Classe  eine  ihm  von  dem
correspondirenden  Mitgliede  der  Akademie,  Herrn  Gubernialrathe
und  Salinen-Administrator  Russegger  zu  Wieliczka,  zugekommene
Mittheilung  zur  Ansicht  vor,  über  deren  Inhalt  er  Folgendes  bemerkt:
Diese  Mittheilung  bildet  bereits  eine  der  Angaben  zu  dem  später
auszuführenden  Gemälde  über  das  Vorkommen  der  organischen  Reste
in  den  Salzen  und  Thonen  des  Salzgebirges  von  Wieliczka,  und
bezieht  sich  auf  die  geograpnische  Lage  in  Vergleich  zur  Höhe  von
Krakau  und  der  Ostsee,  letztere  aus  dem  aus  früheren  Messungen
entnommenen  Resultate  an  der  Krakauer  Sternwarte.
Ausnehmend  übersichtlich  ist  der  eingesandte  Durchschnitt
oder  Profilriss  sämmtlicher  Schächte,  Strecken  und  Verhaue  des
Wieliczkaer  Grubenbaues  in  einer  Länge  von  4  Fuss  und  3  Zoll,  von
Cyprian  Ciepan  owski  zusammengestellt,  aus  welchen  noch  folgende ­
  Massen  entnommen  wurden:
            
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