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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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Hai  ding  er  und  Part  sch.  Heise-Instruction.

Die  Commission  hat  den  Umstand  in  Erwägung  gezogen,  oh
die  Auslage  der  disponibeln  Summe  nicht  in  einer  Richtung  zu
bedeutend  sei,  und  andere  wissenschaftliche  Richtungen  dabei
verkürzt  erscheinen.  Es  lässt  sich  in  dieser  Eeziehung  wohl  die
Bemerkung  machen,  dass  durch  ein  Werk  dieser  Art  eine  Anzahl
von  Wissenschaften  berührt  werden,  die  Geologie,  Geographie,
der  paläontologische  Theil  der  Zoologie,  dass  aber  insbesondere
das  vaterländische  Verhältniss  es  ist,  das  Vorkommen  der  bearbeiteten ­
  Schichten  in  unserm  eigenen  Lande,  welches  uns  dabei  vorzüglich ­
  berührt.  Übrigens  wird  die  Akademie  durch  ihre  Kräfte
bereit  sein,  in  allen  Zweigen  der  ihr  zugewiesenen  Wissenschaften
möglichst  hilfreich  einzugreifen,  sie  wird  den  Werth  der  Forschungen, ­
  wie  sie  sich  ihr  nach  und  nach  darbieten,  mit  den  ihr
zu  Gebote  stehenden  Mitteln  verbinden,  um  als  Massstab  ihrer
Arbeit  zu  gelten.  Für  die  paläontologischen  Arbeiten  kann  aber
noch  angeführt  werden,  dass  sie  gegenwärtig  überall  in  einem
raschen  Fortschritte  begriffen  sind,  ja  dass  wir  selbst  schon  ziemlich ­
  spät  noch  die  sich  günstig  darbietende  Gelegenheit  benützen
dürften,  um  auf  das  erste  von  der  Akademie  in  dieser  Beziehung
unternommene  Werk  den  Stempel  wissenschaftlicher  Vollendung  und
zeitgemässen  Unternehmens  aufzudrücken.
Aus  den  vorhergehenden  Auseinandersetzungen  wird  die  hochverehrte ­
  Classe  zwar  entnehmen,  dass  die  Commission  vollkommen
von  der  Wichtigkeit  des  Gegenstandes  selbst  überzeugt,  und  von  dem
Wunsche  beseelt  ist,  die  vorgeschlagene  Arbeit  möglichst  zu  fördern.
Die  Möglichkeit  der  Übernahme  erscheint  eben  so  deutlich  aus  dem
Umstande,  dass  die  Unkosten  sich  auf  mehrere  aufeinander  folgende
Jahre  vertheilen,  und  ein  möglichst  rasches  Erscheinen  des  ersten
Bandes  wieder  günstig  auf  Rückerstattung  durch  den  Verkauf  einwirken ­
  kann;  endlich  darf  die  Commission  nicht  versäumen,  darauf
hinzudeuten,  dass  die  Akademie  bereits  ein  von  den  Ausgaben  des
vorigen  Jahres  erübrigtes  Capital  besitzt,  welches  als  Sicherstellung
von  Arbeiten  benützt  werden  könnte,  die  etwa  noch  einer  Ergänzung
bedürften,  denn  die  Arbeit  ist  es  ja,  welche  anzuregen  und  zu  leisten
die  Akademie  berufen  ist.
Aber  das  günstige  Verhältniss  der  Arbeiten,  welche  möglicher
Weise  durch  die  k.  k.  Staats-Druckerei  ausgeführt  werden  können,
sowie  es  einerseits  das  Unternehmen  der  gegenwärtigen  Heraus-
            
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