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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

Reise-Instruction.

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Wenn  auch  die  Zeichnungen  zu  den  Trilobiten  und  Cephalopoden
  in  dem  ersten  Bande  bereits  über  die  Hälfte  fertig  sind,
und  also  nur  ein  geringer  Theil  davon  zu  vollenden  bleibt,  so
wird  aucli  dieser,  nach  einem  massigen  Überschläge,  von  einem
Zeichner  für  die  Fehlenden  zehn  Trilobiten-Tafeln,  und  zwei  Zeichnern ­
  für  die  fehlenden  21  Cephalopoden-Tafeln,  noch  etwa  ein
Jahr  Zeit  erfordern,  ungefähr  eben  so  viel  als  der  Druck  des
ersten  Bandes  von  sechzig  Bogen,  wenn  man  etwas  mehr  als
einen  Bogen  auf  die  Woche  rechnet.
Vorausgesetzt,  dass  die  kaiserliche  Akademie  der  Wissenschaften ­
  alle  und  jede  Ausgabe  aus  ihrem  eigenen  Fonde  zu  bestreiten ­
  hätte,  so  wäre  für  diesen  ersten  Band  nach  einem  Jahre
3750  Gulden  zu  bezahlen,  das  heisst  es  würde  diese  Summe  aus
dem  Fond  des  Jahres  1849  zu  bestreiten  sein.  Die  Auslagen  für
den  zweiten  Band,  nach  Herrn  Barrande’s  Überschlag  3320  Gulden
würden  dem  Jahre  1850  zukommen,  die  für  den  dritten  Band
dem  Jahre  1851.  Letztere  lassen  sich  durch  die  Druckkosten  des
Textes,  einige  Tafeln  Durchschnitte  und  die  Karten  ermessen,  für
welche  vorläufige  Besprechungen  mit  dem  k.  k.  militärisch-geographischen ­
  Institute  gepflogen  worden  sind.  Die  Gesammtkosten  dürften ­
  2500  Gulden  nicht  überschreiten.
Die  Totalsumme  der  Auslagen  nach  diesen  vorläufigen  Schätzungen ­
  würde  9570  Gulden  betragen.  Sie  würden  sieb,  im  Falle
Alles  bar  ausgelegt  werden  müsste,  auf  fünf  Jahre  vertheilen.  Die
mit  dieser  Summe  zu  erreichende  Leistung  bestünde  in  pecuniärer
Beziehung  aus  300  Exemplaren  eines  Werkes,  deren  jedes  im  einfachen ­
  Verkaufspreise  nicht  unter  80  Gulden  Conv.  Münze  veranschlagt ­
  werden  dürfte,  also  abgesehen  von  der  Möglichkeit  oder
Wahrscheinlichkeit  eines  Verkaufes  eine  Summe  von  24.000  Gulden
Conv.  Münze  vorstellt.  Übereinstimmend  mit  der  Gepflogenheit  der
Geschäftsordnung  erhielte  Herr  Barrande  50  Exemplare.  Wenn
auch  die  Akademie  Exemplare  in  mehreren  Richtungen  zu  vertheilen ­
  hat,  so  lässt  sich  doch  mit  Grund  erwarten,  dass  ein  so  wichtiges ­
  Werk  nicht  als  eine  rein  todte  Last  übrig  bleiben  wird.
Viele  Bibliotheken  können  es  nicht  entbehren,  durch  gegenseitigen ­
  Austausch  aber  erhält  die  kaiserliche  Akademie  andere  werthvolle ­
  Gaben  für  die  sie  ebenfalls  verpflichtet  ist,  Gutes  und  Werthvolles ­
  vorzubereiten,
            
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