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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

Schrotte  r.  Gegenbemerkung.

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sonach  als  Kohlensäure  verschwinden  müsste;  allein  dagegen  spricht
1)  die  oben  bezeichnete  Erfahrung  der  Färbung  der  Glasmasse
durch  Kohle  in  der  hohen  Hitze  eines  Spiegelglasofens;  2)  die
Erfahrung,  dass  eine  directe  Reduction  des  Silicium-Allumiumund
  Magnesium-Oxydes  durch  Kohle  in  der  Hitze  und  ohne  Zwischenwirkung ­
  eines  anderen  Stoffes,  mit  dem  sich  das  reducirte
Metall  verbindet,  nicht  wohl  stattfindet,  und  noch  viel  weniger,
wenn  diese  Oxyde  im  feurigen  Flusse  in  gegenseitiger  fester
Verbindung  sich  befinden,  der  Kohlenstoff  selbst  aber  in  einem
von  dem  festen  oder  amorphen  ganz  verschiedenen  Zustande,
worin  wohl  auch  der  Grund  gesucht  werden  kann,  dass  bei  den
oben  erwähnten  Versuchen  ein  aus  ganz  reinen  Materialien,  jedoch
mit  Kohle  übersetzter  Glassatz,  nachdem  er  vollkommen  rein  geschmolzen, ­
  eine  dunkle  Hyazinthfarbc  zeigte,  die  durch  beigesetzten ­
  Salpeter  nicht  entfernt  werden  konnte,  und  auch  beim
nachherigen  Umschmelzen  einer  Probe  dieses  Glases  im  Porzellanfeuer ­
  die  Farbe  behielt,  nach  dem  von  Professor  Dr.  Scholz
desshalb  angestellten,  und  in  den  „Jahrbüchern  des  k.  k.  polytechnischen ­
  Institutes,”  Bd.  II,  1820,  S.  219,  bemerkten  Versuche.
Leider  sind  Versuche  in  der  hier  angedeuteten  Richtung  nur
in  grossem  Massstabe  anzustellen,  und  sie  können  daher  weder
der  Gegenstand  der  Arbeiten  Einzelner,  noch  gewöhnlicher  chemischer ­
  Laboratorien  sein.  Übrigens  würden  diese  Versuche  eine
erweiterte  und  systematische  Fortsetzung  der  früheren  Versuche
von  James  Hall  und  Watt  bilden  können,  durch  welche
zuerst  die  Hutton'schc  Theorie,  die  der  neueren  Geologie  zu
Grunde  liegt,  experimentell  begründet  worden  ist;  und  es  ist
wohl  kaum  zu  bezweifeln,  dass  sie  für  manche  noch  aufzuhellende ­
  geologische  Probleme  wichtige  Resultate  liefern,  vielleicht
auch  dazu  beitragen  könnte,  die  Lehre  von  den  Metamorphosen
innerhalb  der  Grenze  zurückzuhalten,  welche  ihr  die  Chemie  zu
ziehen  berechtiget  ist.

Herr  Professor  Schrott  er  macht  einige  Gegenbemerkungen ­
  bezüglich  der  Vorstellung,  die  so  eben  über  den  Zustand
des  Kohlenstoffes  im  Glase  ausgesprochen  wurde.  Er  kann  nicht
            
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