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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

Kollar.  Insecten-Larven  im  lebenden  Thierkörper.

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führt  und  so  den  plausibelsten  mathematischen  Ausdruck  der  periodischen ­
  Erscheinung  zu  finden  gelehrt.
Eine  andere  wichtige  Frage  musste  darauf  erörtert  werden,
nämlich  wie  viel  Glieder  der  Reihe  zu  entwickeln  sind,  um  die
numerischen  Werthe  der  periodischen  Erscheinung  mit  einer
bestimmten  Schärfe  zu  erhalten,  und  wie  die  Summe  der  übrig
bleibenden  Fehlerquadrate  auf  eine  leichte  Art  gefunden  werden  kann.
Es  wurden  ferner  für  jene  Perioden,  die  am  öftesten  in  der
Anwendung  Vorkommen,  die  Hilfsgrössen  entwickelt,  die  man  zur
Bestimmung  der  Constanten  braucht,  wodurch  die  Anwendung
wesentlich  erleichtert  wird.
Daran  schloss  sich  die  Betrachtung,  wie  aus  dem  mathematischen ­
  Ausdrucke  der  periodischen  Erscheinung  die  grössten
und  kleinsten,  so  wie  auch  die  mittleren  Werthe  derselben  und
die  Zeitmomente  gefunden  werden  können,  auf  welche  diese
Werthe  fallen.
Endlich  wurde  die  ganze  Berechnung  einer  periodischen
Erscheinung  in  einem  Beispiele,  nämlich  über  die  jährlichen
Schwankungen  des  Luftdruckes,  wie  sie  sich  aus  den  Beobachtungen ­
  ergeben,  vollständig  durchgeführt.
Die  Classe  beschloss  den  Abdruck  der  Abhandlung  in  den
Denkschriften.

Herr  Custos  Kollar  folgte  nun  mit  einem  Vorträge:
Über  das  ungewöhnliche  Auftreten  gewisser  Insecten-Larven ­
  im  lebenden  thierischen  und  menschlichen ­
  Körper.
Die  Fliegen,  welche  während  der  wärmeren  Jahreszeit  sich
in  den  Häusern,  in  Höfen  und  Stallungen  aufhalten  und  unter  dem
vulgären  Namen  Stuben-,  Fleisch-  und  Schmeissfliegen  bekannt
sind,  leben  bekanntlich  in  ihren  ersten  Ständen  meist  von  faulenden ­
  vegetabilischen  und  animalischen  Stoffen,  wesshalb  denn
Wohnungen,  in  deren  Nähe  sich  Düngergruben  befinden,  von
diesen  Insecten  am  meisten  belästiget  werden.
Die  Maden,  welche  man  an  todten  Thieren,  an  Fleisch,  Käse
u.  s.  w.  öfter  antrifft,  sind  nichts  anders  als  die  Larven  verschiedener ­
  Arten  solcher  Fliegen,  welche  zu  der  natürlichen  Familie
            
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