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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

Übersichtskarte  der  österreichischen  Monarchie.

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allgemeinen  Versammlung  des  Decembers  1840,  durch  Herrn  Es  eher
eine  solche  Arbeit  als  wünschenswerth  bezeichnet  worden.  Bergrath
Haidinger  suchte  nun  zuvörderst  die  damals  vorliegenden  Hilfsmittel ­
  zusammen  zu  bringen.  Fürst  Lobkowitz  ordnete  die  Einsendung ­
  aller  jenen  Karten  an,  welche  bereits  auf  den  montanistischen ­
  Ämtern  in  den  Provinzen  vorräthig  waren,  und  die  in  Bezug
auf  die  Genauigkeit  der  Grenzen  der  Gesteine,  wo  sie  angegeben
waren,  als  massgebend  betrachtet  werden  konnten.  Auch  in  der
Bibliothek  der  k.  k.  Hofkammer  im  Münz  -  und  Bergwesen  waren
mehrere  Manuscript  -  Daten  vorräthig.  Endlich  lag  in  der  Literatur
für  die  einzelnen  Provinzen  höchst  schätzbares  Material  vor,  denn
bei  dem  grossen  Interesse  ,  das  diese  Länder  der  geologischen  Forschung ­
  darbieten,  waren  sie  schon  längst,  vorzüglich  von  Ausländern, ­
  untersucht  und  die  Resultate  bekannt  gemacht  worden.  Aber
wenn  auch  dort  die  Namen  Leopold  von  Buch,  Buckland,
Murchison,  Keferstein,  Studer,  Boue,  Naumann,  Cotta,
Pusch,  Zeusehner,  Beudant  die  ersten  und  wichtigsten  Beiträge ­
  bezeichnen,  so  waren  doch  auch  viele  inländische  Forscher
mit  dem  gleichen  Eifer  der  Sache  der  Wissenschaften  hingegeben,
ein  Li  11  von  Lilienbach,  Partsch,  v.  Rosthorn,  Reuss,
Unger,  Zippe,  die  Italiener  Maraschini,  Catullo,  Pasini
und  Andere,  der  älteren  und  auch  derer  nicht  zu  erwähnen,  die  ihre
Resultate  vorzüglich  erst  nach  dem  Beginne  der  Arbeiten  an  der  Karte
mitgetheilt  haben.
Die  Übersichtskarte  sollte  nun  zuerst  mit  den  vorhandenen  Mitteln ­
  vollendet,  und  in  einem  zweiten  Zeitabschnitte  die  nothwendige
Verbesserung  unternommen  werden.  Im  Herbste  1842  trafen  die  für
den  ersten  mineralogischen  Lehr-Curs  von  Sr.  Excellenz  dem  k.  k.
Herrn  Hofkammer-Präsidenten,  Freiherrn  von  K  üb  eck,  einberufenen
  k.  k.  Bergwesens-Practikanten  amk.  k.  montanistischen  Museo
ein.  Bergrath  Hai  dinge  r  benützte  die  zum  Theil  sehr  genaue  autoptische
  Kenntuiss  dieser  jungen  eifrigen  Männer  in  den  Provinzen,
in  welchen  sie  früher  den  montanistischen  Ämtern  zugetheilt  waren,
um  durch  sie  die  vorliegenden  Angaben  in  die  Karte  einzutragen.  Es
waren  vornemlich  folgende:  Herr  Karl  Foitli,  von  Deesakna  in
Siebenbürgen,  gegenwärtig  k.  Salzamts-Controlor  in  Kolos  ;  Franz
von  Kolos  väry  aus  Rezbänya,  gegenwärtig  k.  Einfahrer  in  Oravitza;
  Gustav  Faller,  von  der  Schürfung  in  Kroatien  und  dem
            
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