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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Band, (Jahrgang 1848)

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Hai  di  ng  er.  Über  symmetrische  Gruppirung

Ausdruck  Avie  mit  einem  Sclimelze  von  Albit-Krystallen  bedeckt,
Avährend  man  nur  Avenige  Krystalle  desselben  auf  den  Flächen  P
und  x  findet.
Der  rotlie  Granit  ist  unmittelbar  jenseits  des  Augitporphyrs
in  dem  Tliale  aufAvärts  von  Figino  „von  einer  unglaublichen  Menge
eckiger  Höhlungen  durchzogen,  so  sehr,  dass  auch  das  kleinste  *
Stück,  Avelches  man  abschlägt,  immer  noch  einige  enthält;  es  sind
Avahre  Drusen  inAvendig  mit  Krystallen  besetzt.”  Er  bemerkt  dabei
noch  ausdrücklich,  dass  die  Krystalle,  Quarz  und  Feldspath  mit  Albit,
grösser  sind  als  in  der  Grundmasse,  und  nicht  ursprünglich  in  einer
Grundmasse  eingeAvachsen  gebildet,  sondern  in  dem  freien  offenen
Raume.  Endlich  liegen  noch  Chloritkugeln  auf  denselben.
„Deutlich  sind,"  sagt  Herr  v.  Buch,  „alle  diese  eckigen
Drusen  durch  offene  Klüfte  verbunden,  Avelche  von  einer  zur  andern
hinlaufen.  Es  sind  daher  spätere  Erscheinungen  nach  dem  Hervortreten ­
  der  Gebirgsmasse,  und  die  Krystalle  haben  sich  darin  Avahrscheinlich
  erst  später  erzeugt.”  Noch  viele  andere  Aviclitige  Bemerkungen ­
  sind  beigefügt,  aber  ich  Avill  ja  nicht  Herrn  v.  Buch's
Mittheilung  Aviedergeben,  sondern  nur  auf  einige  derjenigen  Äusserungen ­
  aufmerksam  machen,  die  nun  nach  mehr  als  zAvanzig  Jahren
immer  mehr  als  in  der  Natur  der  Sache  gegründet  anerkannt  Averden.
In  der  Abhandlung:  „Über  die  Lagerung  von  Melaphir  und
Granit  in  den  Alpen  von  Mailand”  (gelesen  den  10.  April  1829)  Avird
noch  im  Grossen  das  Verhältniss  erläutert,  Avie  jener  rotlie  Granit
mit  Drusen  nur  gegen  die  Oberfläche  zu  sich  findet,  und  Avie  der
Granit  im  Innern  seine  Röthe  verliert,  und  zuletzt  nurgelblichAveiss
vorkommt.  Zunächst  äusserst  kleine  aber  viele  Drusen,  dann  einzelne
grössere  mit  grösseren  Krystallen  von  Feldspath,  auch  auf  den  Flächen ­
  M,  T,  I,  mit  Albit  überzogen,  gar  nicht  auf  P  und  x,  nicht
selten  auch  Flussspath;  im  Aveissen  Granite  keine  Spin 1  von  Albit,
eben  so  Avenig  von  Drusen.  „Der  Aveisse  Granit  ist  daher  gleichsam  ,
ein  Kern,  um  den  der  rotlie  Avie  eine  Schale  gelagert  ist.”
Die  schönsten,  zum  Tlieile  sehr  grossen  Feldspath-Krystalle
mit  Albit  besetzt  sind  die,  aveiche  ich  hier  der  Classe  vorzuzeigen,
die  Ehre  habe,  vom  Cavalierberg  bei  Hirschberg  in  Schlesien.  Der
Feldspath  ist  fleischroth,  zum  Theile  mit  dunkel  bräunlichrother
Oberfläche,  und  fast  undurchsichtig.  Die  Krystalle  tragen  viel  durchsichtigere ­
  Albit-Krystalle,  obAvohl  diese  auch  manchmal  bräunlich-
            
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